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 Betreff des Beitrags: Pinhole Marke EB :-)
BeitragVerfasst: 24.02.2013, 22:59 
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Möchte mir ja schon länger eine Lochbildkamera selber bauen. Hab mich nun dazu entschlossen diese aus Metall zu fertigen (komm ja immerhin auch aus dieser Branche). Aber bevor ich mir die Arbeit antue habe ich das Teil mal aus schwarzem Karton mit 2 Filmhaltern gebasteln. War ganz schön "tricky" das ganze dann mit dem schwarzem Tape im Wechselsack zusammen zu bauen :wink:
Hab dann 2 zwei MF Negative belichtet und gerade eben entwickelt. Die Werte (Belichtung, BVerlängerung, Schwarzschild, etc.) die ich mir aus dem I-Net gezogen habe sind wirklich nur Anhaltswerte. Da geht noch ne Menge Licht ab :-)

Die Kamera hat 80 mm bei 0,4 mm Lochöffnung und müsste somit eine Blende von 200 haben. Meine Messund beim ersten und auch "besten" Bild ergab 1/2 Sek bei f16. Hatte somit zirka 4 Minuten 10 Sekunden Belichtungszeit.

Hab das Loch Scan vom Loch und Scan eines Lineals mit anschließender Photoshop Überlagerung kontrolliert. Sollte annähernd stimmen. Mit der Schiebelehre und LED-Hintergrundlicht Zwecks Kontraststeigerung kann mans auch messen, geht aber nicht sooo gut.
Unterm Strich bin ich trotz unterbelichteter Bilder zufrieden. Man sieht Zeichung und halbwegs klare Linien drinnen dh ich muss mich eigentlich nur noch mit der Belichtung spielen.

Hat jemand Tipps, ausser Laserschnitt, wie man das Loch in ein dünnes Blech rein bekommt? Der Karton war ja mit Stecknadel recht einfach aber Metall? Werd es mal mit einer Reißnadel probieren wobei 0,4 mm schon heftig sind :-)

Werde bei Neuigkeiten natürlich mehr berichten.

LG Stefan :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Pinhole Marke EB :-)
BeitragVerfasst: 25.02.2013, 04:17 

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Die Lochblende sollte möglichst dünn sein, um Beugung, Streuung und Randabschattung möglichst zu minimieren.
(M)eine Methode zur Lochherstellung:
Mit einer Nadel eine leichte Delle in das Blech machen, umdrehen, und von der anderen Seite mit feinem Schmirgelpapier anschleifen. Dann auf dieser Seite eine Delle in die andere Richtung machen, und auf der anderen Seite schleifen. So lange widerholen, bis ein Loch eintsteht, bzw dieses den gewünschten Durchmesser hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pinhole Marke EB :-)
BeitragVerfasst: 25.02.2013, 08:16 
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Also wenn das Bild dann etwas an den Kanten ausgefressen ist machts mir eigentlich nichts. Hat dann auch einen netten Charakter. :)
Welche Nadel nimmst du dann zum durchstoßen? Habe an eine möglichst spitze Anreißnadel gedacht?!

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Pinhole Marke EB :-)
BeitragVerfasst: 25.02.2013, 10:06 
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eine Wolframelektrode zum WIG-Schweißen besitzt an seiner Spitze
nur eine einziges Atom, wenn die Spitze galvanisch abgetragen würde.
das sollte dann spitz genug sein.
http://www.pc2str.uni-duesseldorf.de/STM.htm

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 Betreff des Beitrags: Re: Pinhole Marke EB :-)
BeitragVerfasst: 25.02.2013, 11:58 
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Ich glaub auf Atomgenau muss das Loch nicht sein :-) Werde es mal mit einer möglichst spitzen Reißnadel probieren. Wolframnadeln haben wir zur Not dann auch noch 8)

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Pinhole Marke EB :-)
BeitragVerfasst: 11.03.2013, 12:42 

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Beiträge: 153
Wohnort: Salzgitter , Deutschland
Hallo,

richtig Spaß macht es erst mit größeren Formaten !
und vergess nicht : am letzten April-WE ist wieder Pinholeday !

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Viele Grüße aus dem Vorharz

Peter

Canon Zeug
etliches in MF
9x12 Spielzeug


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 Betreff des Beitrags: Re: Pinhole Marke EB :-)
BeitragVerfasst: 11.03.2013, 13:57 
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Beiträge: 511
schon läääängst notiert :-P

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 Betreff des Beitrags: Re: Pinhole Marke EB :-)
BeitragVerfasst: 13.03.2013, 19:11 
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Beiträge: 110
Wohnort: linker Niederrhein
Hallo,

im Netz findet man mehrere Anleitungen für den Lochbau und auch ich habe mich für die Nadel- und Schmirgel-Methode entschieden. Als Nadel habe ich eine einfache Stecknadel genommen und sie durch einen Weinkorken gesteckt, damit man sie ordentlich greifen kann. Wenn man sie im Loch dreht, bekommt man es auch einigermaßen rund. Als Folie nahm ich ein Stück aus einer Getränkedose, das Zeug ist sehr reißfest, obwohl es sehr dünn ist.

Gruß, Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Pinhole Marke EB :-)
BeitragVerfasst: 15.03.2013, 15:39 

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Beiträge: 1042
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Sunny-f/16 hat geschrieben:
... Nadel- und Schmirgel-Methode ... Stecknadel ... Weinkorken ...
Wenn man sie im Loch dreht, bekommt man es auch einigermaßen rund. Als Folie nahm ich ein Stück aus einer Getränkedose, das Zeug ist sehr reißfest, obwohl es sehr dünn ist.

Gruß, Jörg


Same same.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pinhole Marke EB :-)
BeitragVerfasst: 27.03.2013, 09:43 
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Registriert: 14.03.2006, 00:26
Beiträge: 501
Wohnort: Dresden
Robert Skarka hat geschrieben:
Sunny-f/16 hat geschrieben:
... Nadel- und Schmirgel-Methode ... Stecknadel ... Weinkorken ...
Wenn man sie im Loch dreht, bekommt man es auch einigermaßen rund. Als Folie nahm ich ein Stück aus einer Getränkedose, das Zeug ist sehr reißfest, obwohl es sehr dünn ist.

Gruß, Jörg


Same same.

ich hab immer diese Blechlaschen von den guten alten 1.44" Discs genommen, waren schön plan 8) , ansonsten: dito

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maik m.
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nô 44
fotografie des bildes wegen, nicht technik oder perfektion
http://room-no44.blogspot.com


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