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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 03.02.2011, 00:27 
Es gibt übrigens auch ein nettes Bildbetrachtungsprogramm aus der KDE-Welt, nämlich Digikam. Das hält mit einigen kommerziellen Programmen in der Mac/Windows-Welt durchaus anständig mit.

www.digikam.org


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 03.02.2011, 23:16 
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Für die täglichen Dinge benutze ich ausschließlich Linux, lediglich zum Scannen und für OCR (Texterkennung) nutze ich noch Windows. Mein Scanner wird noch nicht so lange von Linux unterstützt, so daß ich auch damit demnächst in die Welt des Pinguins umziehe.

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Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Orginale.
Pablo Picasso


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 04.02.2011, 17:42 

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crithir hat geschrieben:
Für die täglichen Dinge benutze ich ausschließlich Linux,

Geht mir zusehnds auch so. Mittlerweile mehrheitlich Linux.

@Clemens :
Ja "digitalcamera" ist ein tatsächlich guter Editor. Wenn halt auch mit einem etwas "ungünstigem" Namen :)

Auch andere Programme wie das rawtherapee oder das kostenpflichtige Bibble lassen sich unter Linux verwenden.
Aber GIMP bleibt wohl das Hauptwerkzeug, weil's halt am meisten bietet und im Gegensatz zu den genannten Programmen auch fähig ist, selektiv zu retuschieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 05.02.2011, 00:40 

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Auslöser hat geschrieben:
@ Robert : Du nutzt also Ubuntu?
Ja, das mit den 16bit Farbtiefe ist ja so eine umstrittene Frage. Für den einen bedeutend, für den anderen - wozu ich mich zähle - überhaupt nicht.
Werden die Fotos schlussendlich stets als jpeg gespeichert, finde ich 16bit nicht nötig.


Wenn man größere Korrekturen unternimmt, und das ist beim Scannen von Negativen schon gelegentlich nötig, dann sieht man sehr wohl den Unterschied, ob mit 8 oder 16 Bit gearbeitet wurde. Auch wenn das Endergebnis schlussendlich ein 8 Bit jpg ist. Beim Scannen von Dias macht es nicht viel aus, da sie idr kaum Korrekturen benötigen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 10.02.2011, 21:58 
Robert Skarka hat geschrieben:
Auslöser hat geschrieben:
@ Robert : Du nutzt also Ubuntu?
Ja, das mit den 16bit Farbtiefe ist ja so eine umstrittene Frage. Für den einen bedeutend, für den anderen - wozu ich mich zähle - überhaupt nicht.
Werden die Fotos schlussendlich stets als jpeg gespeichert, finde ich 16bit nicht nötig.


Wenn man größere Korrekturen unternimmt, und das ist beim Scannen von Negativen schon gelegentlich nötig, dann sieht man sehr wohl den Unterschied, ob mit 8 oder 16 Bit gearbeitet wurde. Auch wenn das Endergebnis schlussendlich ein 8 Bit jpg ist. Beim Scannen von Dias macht es nicht viel aus, da sie idr kaum Korrekturen benötigen.


Stimmt. Übrigens sieht man ungünstige Effekte durch 8 bit sehr viel deutlicher bei SW-Bildern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 14.02.2011, 19:54 

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Hallo Auslöser,

ich weiß nicht, ob der thread noch interessiert - falls doch, ich bin auch Linux-User (Ubuntu 10.10). Ich besitze den allseits beliebten Canon 8800f Scanner. Da dieser zunächst unter Linux nicht unterstütz wurde, hatte ich eine Zeitlang unter Virtual-Box Windows XP laufen, bin aber mit Silverfast nie so richtig warm geworden. Seit der Scanner von xsane unterstützt wird, habe ich meinen kompletten (allerdings wenig aufwändigen/professionellen) Workflow darauf umgestellt und komme ganz gut zurecht.
Die Betriebssystem-Diskussion ist hier natürlich komplett off-topic, aber wo ihr schon angefangen habt - ich komme auch sehr gut mit Linux/Ubuntu zurecht, bin subjektiv zufriedener als mit Windows/MacOS. Dass das System für Anfänger, bzw. User mit engem Nutzungsspielraum gut geeignet ist, kann ich bestätigen - meine Mutter ist überglücklich, dass mit Xubuntu plötzlich alles viel schneller geht als mit Windows :wink: Ich habe allerdings die Grundkonfiguration für sie erledigt, außerdem tut sie nicht viel mehr außer e-mails anschauen und im Internet Dinge nachschauen ...

Liebe Grüße, Eike


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 19.02.2011, 18:08 

Registriert: 02.09.2009, 11:26
Beiträge: 757
@ Robert & Clemens :
Ja, manchmal sieht man das tatsächlich. Doch hat das vielmher damit zu zun, wie man arbeite, meist weniger damit ob nun 8 oder 14/16bit. Auch spielen die einzelnen Programme eine wesentliche Rolle.

@ Eike : Doch, doch, das interssiert nach wie vor :)

Immerhin ist das Betriebsystem das Zentralste womit man im hybriden Prozess arbeitet.
Schaltet man einen Computer ein, so schaltet man ja "gezwungenermassen" damit auch ein Betriebsystem auf.
Natürlich sind es nicht nur technische Fragen, welche darüber entscheiden, zu welchem OS man greift, sondern auch ideelle. Aber in beiden Aspekten spricht viel für Linux rsp eine deren Distributionen.
Xubntu finde ich übrigens wirklich gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 28.02.2011, 09:17 

Registriert: 10.11.2008, 17:16
Beiträge: 18
Hi folks!

Ich nutze schon seit über 12 Jahren Linux privat, wie auch beruflich. Und das auch für die digitale Bildbearbeitung. Als Analogfotograf nutze ich oft den Weg der "Hybridtechnik" mittels Scan der Dias per Nikon Filmscanner. Als Scansoftware setze ich VueScan ein. Ein wirklich erstklassiges Programm, welches eine Vielzahl von Scanner unter Linux unterstützt. Die Scanergebnisse sind mit wenigen Handgriffen sehr gut.

Auch für die Druckausgabe gibt es mit TurboPrint ein recht professionelles Programm. In Verbindung mit einem Epson Stylus Photo R2880 erreiche ich erstklassige Ergebnisse.

Für die Ver- und Bearbeitung der Bilder zwischen den Ein- und Ausgabeprozessen gibt es eine Vielzahl guter Software unter Linux. Als RAW-Konverter mit rudimentären Bildbearbeitungsfunktionen ist Lightzone zu empfehlen, ebenso wie Bibble. Für die Webaufbereitung der Fotos oder für Retuschearbeiten nutze ich GIMP sehr gern. Leider fehlt derzeit noch die 16 Bit Unterstützung in GIMP, welche aber in der nächsten Version folgen soll.

Ich bin der Meinung, das man sehr gut, als reiner Fotograf, auf Photoshop verzichten kann. Grundlegende Bearbeitungsmöglichkeiten bietet z.B. auch GIMP ... mehr braucht man nicht. Ich halte von der ganzen exzessiven, digitalen Nachbearbeitung ohnehin nicht viel ... das hat für mich nichts mit klassischer Fotografie zu tun und mag seinen Sinn vielleicht für die Werbung/Produktfotografie haben.

Was aber sehr gern vergessen wird: ohne Profilierung bzw. Farbkalibrierung läuft auch unter Linux nichts! Das ist das A und O der digitalen Bildverarbeitung! Einfach VueScan drauf und losgescannt taugt höchstens für einfache Webaufbereitung. Entsprechende IT8-Charts und -Filme erhält man u.a. von Wolff Faust. Gleiches gilt ganz besonders auch für den Monitor und Drucker! Leider stößt man bei der Monitorprofilierung unter Linux auf ein paar Hürden, da die meisten Kalibriergeräte Windows-Software einsetzen. Hier kann man ggf. den Monitor von einem entsprechenden Service profilieren lassen. Die ICC-Dateien lassen sich unter Linux entsprechend einbinden. Wie gesagt, Farbkalibrierung ist ein eigenes Thema. Wer darauf schon keine Lust hat oder meint, es nicht zu brauchen, sollte sich überlegen, ob er überhaupt EBV/EBB betreiben kann oder sollte.

Als Empfehlung für gute Linux-Distributionen kann ich Fedora nennen oder auch Ubuntu. Beide bringen eine große Zahl zusätzlicher Softwarepakete mit. Die Installation und Einrichtung ist sehr einfach. Ab Fedora 14 ist auch ein linuxeigenes Farbmanagment-System (für Gnome Desktop) enthalten, was die Einbindung von Farbprofilen für den Monitor sehr vereinfacht.

Sollte man auf Windows bzw. Photoshop, etc. dennoch nicht verzichten wollen, hilft der Einsatz einer virtuellen Maschine (z.B. mit VMWare oder VirtualBox) weiter. Hier kann man sein Windows bequem unter Linux parallel nutzen und die Daten zwischen beiden Welten austauschen.

cu ...
Luzy


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 01.03.2011, 10:41 

Registriert: 02.09.2009, 11:26
Beiträge: 757
Luzypher hat geschrieben:
Ich bin der Meinung, das man sehr gut, als reiner Fotograf, auf Photoshop verzichten kann.
[...]
Was aber sehr gern vergessen wird: ohne Profilierung bzw. Farbkalibrierung läuft auch unter Linux nichts!


Das sehe ich auch so und zweiteres wird auch ab und zu hier im Forum erwähnt.
Das mit der Kalibration unter Linux ist tatsächlich so eine Sache.
Danke für den Tipp mit Fedora. Auf der Sche nach dieser Thematik stiess ich auf ein Programm namens "Argyll" mit dem man mittels Kolorimeter kalibireren kann. Wurde offenbar für Ubuntu geschrieben, müsste sich je nach dem auch auf anderen Distributionen installieren lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 01.03.2011, 12:59 

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Beiträge: 18
Hallo,

ja, Argyll läuft unter jeder Linux-Distribution. Es ist auch ein Paket für Fedora in den offiziellen Quellen enthalten. Soweit ich weiß, funktioniert Argyll z.B. auch mit dem Datacolor Spyder 2 + 3 oder X-Rite Colormunki.

cu ...
Luzy


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 01.03.2011, 21:03 

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Gut zu wissen, dann werde ich meinen Spyder doch wiedermal rauskramen.

_________________
Nummer 71


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 03.03.2011, 10:32 

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Wohnort: Wien
Hallo Luzy!

Du benutzt Fedora? Das ist interessant - hat mich immer schon interessiert, offen gestand auch weil's schicker aussieht als Ubuntu ... Hab bisher allerdings davon Abstand gehalten, weil ich hinsichtlich Stabilität und einfacher Benutzbarkeit etwas misstrauisch war (ich will eigentlich MIT dem Betriebssystem Arbeiten, und nicht AM Betriebssystem ...). Aber bei Dir funktioniert alles soweit problemlos / ohne allzuviel "nachschrauben"?

Grüße, Eike


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 04.03.2011, 00:38 
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Registriert: 01.03.2011, 19:33
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Wohnort: linker Niederrhein
Hallo,

auf meinen Rechnern lief schon immer Gnu/Linux (Debian), ein Windows habe ich nie besessen und eigentlich auch nicht vermisst. Ein Mitbewohner möchte sich nun einen guten Fotodrucker kaufen und deshalb stehen jetzt auch bei mir Dinge wie Monitorkalibrierung und ICC-Profile an. Und siehe da: im brandneuen Debian 6.0 ist Argyll direkt in der Distribution dabei! Einen Spyder2 haben wir auch schon aufgetrieben, das Upgrade sollte ich in den nächsten Tagen wirklich mal angehen ...

viele Grüße, Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Linux und hybrid
BeitragVerfasst: 20.03.2011, 16:54 

Registriert: 10.11.2008, 17:16
Beiträge: 18
Kontrapunkt2006 hat geschrieben:
Du benutzt Fedora? Das ist interessant - hat mich immer schon interessiert, offen gestand auch weil's schicker aussieht als Ubuntu ... Hab bisher allerdings davon Abstand gehalten, weil ich hinsichtlich Stabilität und einfacher Benutzbarkeit etwas misstrauisch war (ich will eigentlich MIT dem Betriebssystem Arbeiten, und nicht AM Betriebssystem ...). Aber bei Dir funktioniert alles soweit problemlos / ohne allzuviel "nachschrauben"?


Hallo Elke,

ich habe im Laufe der Jahre einige Linux-Distributionen verwendet, von SuSE Linux über Debian und Ubuntu bis hin zu Slackware und schlußendlich auch Fedora. Bisher haben mir Slackware und Fedora am besten gefallen, daß hat neben "technischen" aber auch persönliche Gründe.

Ich nutze Fedora nun seit Version 8 im privaten, wie auch beruflichen Umfeld immer wieder gern. Wie gesagt, es ist auch eine persönliche Frage. Sicherlich sind bei jedem Betriebssystem Anpassung an die eigenen Bedürfnisse notwendig, nicht nur bei Linux. Einer der Vorteile von Linux ist es jedoch, daß es sehr gut an die eigenen Bedürfnisse und die vorhandene Hardware angepasst und optimiert werden kann, das gilt für Ubuntu wie auch für Fedora und jede andere Linux-Distribution.

Fedora bietet mir jedoch den Vorteil, daß es stets aktuell gehalten werden kann (es fließen nicht nur Bugfixes ein, sondern auch neue Softwareversionen) und es sehr stabil läuft. Ich hatte bisher keinerlei Probleme mit der Systemstabilität oder Inkompatibilitäten, jedenfalls weniger, als bei Ubuntu oder SuSE. Dies mag aber auch daran liegen, daß ich meine Hardware im Hinblick auf die Verwendung von Linux aussuche und zusammenstelle ... das schon seit gut 10 Jahren.

Es lohnt sich also immer zu schauen, ob die Hardware (insbesondere WLAN) mit der ausgewählten Linux-Distribution zurechtkommt. Auch eine "Testphase" der favorisierten Linux-Distribution kann nicht schaden, egal ob als Zweit-Betriebssystem oder in einer virtuellen Maschine. So kann man in Ruhe die Eigenheiten der Distribution kennenlernen. Nach der Installation sollte man anfangen sein System nach seinem Geschmack zu konfigurieren, optimieren und anzupassen. Nach kurzer Zeit hat man dann ein für seine Zwecke optimal angepasstes System, welches über Jahre im Betrieb stabil und einwandfrei läuft. So nutze ich z.B. privat auf meiner "Grafikworkstation" ein Fedora 13 (aktuell kommt in Kürze 15 heraus) und im Büro ein Fedora 8, wobei die häufig genutzte Software stets auf dem aktuellen Stand gehalten wird (LibreOffice, LX-Office, eGroupware, etc.).

Besonders Spaß macht sowas mit Slackware. Hier ist aber mehr Arbeit gefordert und gute Kenntnisse. Dann erhält man ein sehr schnelles, superstabiles und optimales Linux. Auf meinem Zweitrechner läuft deshalb ein Slackware, welches mal alle Jubeljahre zwecks neuer Version "aufgerüstet" wird.

Für alle anderen gibt es MacOS X ;) :)

cu ...
Luzy


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