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 Betreff des Beitrags: Erfahrungen mit Reflecta RPS oder Epson Perfections?
BeitragVerfasst: 20.06.2016, 14:02 

Registriert: 16.06.2016, 14:15
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Hallo Leute,

Ich bin neu hier und wende mich gleich mal mit einer Scanner-Frage an euch:
Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit einem der beiden oben genannten Scanner-Reihen?
Genauer gesagt mit
  • Reflecta RPS 10M oder RPS 7200 und
  • Epson Perfection V700 oder V800

Ich würde gerne von meinem CanoScan 9000F (erste Version) upgraden und höhere Auflösung und Schärfe aus meinen Negativen rausholen. Es muss nicht der allerbeste und teuerste Scanner sein (oberste Budget-Grenze 600€, gerne auch weniger :wink: ) und ich will nur alle zukünftig entwickelten Filme scannen - also keine 1000 Stück alte Familien-Diamagazine oder ähnliches :D

Ich verwende Kleinbild- und Mittelformat- Schwarzweiß, Negativ- und gecrosste Diafilme und bearbeite alle in Lightroom nach. Dass der 10M keine Mittelformat-Filme scannen kann ist mir bewusst, dafür würde ich mir dann den CanoScan 9000F behalten (ich fotografiere sowieso mehr auf KB).

Der 10M spricht mich an wegen dem Feature an, ganze Filmrollen auf einmal scannen zu können. Da ich eh immer selbst entwickle könnte ich die Filme direkt in den Scanner legen und erst danach schneiden - das klingt sehr bequem.

Daher meine Fragen:
- funktioniert dieses Filmrollen-Feature des 10M zuverlässig? (und zwar ohne Silverfast, das mir doch zu teuer ist) Oder muss man erst wieder alle 15 min zum Scanner gehen und checken, ob alles passt?
- falls jemand den RPS 7200 hat - läuft der auch auf dem aktuellsten macOS gut bzw gibt es noch aktuelle Treiber dafür?
- sollte jemand auch vom CanoScan 8800/9000F upgegradet haben: Auf welchen Scanner und wie macht sich dieser im Vergleich?
- da ich öfters auch auf Kleinbild im Panorama-Format fotografiere: der RPS10M kann nur Standard-Frames (24x36) scannen, aber kann man vor dem Scan auswählen, welche Bereiche er von der Filmrolle scannen soll (also quasi 2x den extralangen Frame, damit ich diese dann stitchen kann) - oder geht das nicht?
- wie sind die mitgelieferten Programme von Reflecta und Epson? (wie gesagt - eine Silverfast-Qualität benötige ich nicht)

Ich habe keine professionellen Ansprüche (zB hinsichtlich Farbechtheit) und brauche auch nicht für jedes Foto die volle Auflösung. Trotzdem würde ich gerne noch mehr Schärfe aus den Negativen rausholen als mit dem 9000F möglich ist.

Ich freue mich über jeden Tipp und Erfahrungsbericht!

LG,

Tom

PS: Dass die angegebenen dpi (wie zB 10.000 beim 10M) nicht annähernd der Realität entsprechen weiß ich. Auch die Reviews von filmscanner.info hab ich alle gelesen, aber irgendwie lese ich doch immer komplett verschiedene Erfahrungsberichte bez der zwei Scanner(reihen), daher würden mich eure Erfahrungen damit interessieren ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Reflecta RPS oder Epson Perfections?
BeitragVerfasst: 21.06.2016, 00:53 

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Beiträge: 767
epson 700 oder 750 oder 800.

Wir haben in der Uni auch noch ein CoolScan 5000 oderso rumstehen, sehr viel besser ist der nicht als die Ergebnisse mit dem Epson 700 (oder 750, weiß ich grad nicht). Einzig dieses Zusatzgerät zum Stapelscannen von Dias habe ich einmal benutzt.

Ist alles meilenweit von einem guten Imacon Scan mit 3200 oder 6300dpi entfernt, da kannst du dann Körner zählen.

Bei sw ist nach wie vor das sinnigste einen papierabzug zu scannen, wenn kein guter Scanner vorhanden ist. Das geht dann mit jedem Scanner. Bei Farbe habe ich den Aufwand noch nicht betrieben, aber bei Farbe ist das im Prinzip einzig sinnige eh Diafilm, der lässt sich dann ja auch gut scannen.


Der Epson kann 4 Streifen (24 Bilder) auf einmal scannen. ist sehr praktisch. Die automatische Rahmenerkennung ist ziemlich schlecht, und die ganzen Automatiken kann man vergessen.
Ich scanne damit immer mit dem Epson Tool unter MacOS.

_________________
#173


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Reflecta RPS oder Epson Perfections?
BeitragVerfasst: 26.06.2016, 19:50 

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Ich kenne außer dem Epson V750 Pro keinen der angegebene Scanner.

Im Vergleich Anschaffungskosten-Leistung gibt es für Mittel- und Großformat wohl keine Alternative zu dem Scanner. Für Kleinbild gibt es bessere Scanner. ==>Minolta 5400 oder Nikon!

Bei allen Bemühungen um einen scharfen Scan ist die Planlage des Filmes in der Schärfeebene des Scanners eine wesentliche Vorraussetzung.

Filme mit der Schichtseite auf das Scannerglas, Antinewtonscheibe obendrauf, hochstmögliche physikalische Auflösung einstellen, grundsätzlich 48-Bit Farbscan machen (auch bei SW-Filmen), Schärfeverlust durch mäßiges USM ausgleichen, keine weiteren Bildeinstellungen in der Scansoftware, dem Scan in der EBV auf Druckgröße herunter rechnen, danach die erforderliche Bildbearbeitung machen.

Von einem Papierabzug bekommt man nie die Bildqualität die man aus einem Negativ heraus holen kann.

_________________
...und immer gutes Licht.
VFDKV # 232 Heinz-Wilhelm Bürks


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Reflecta RPS oder Epson Perfections?
BeitragVerfasst: 27.06.2016, 21:44 

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Beiträge: 24
Hallo allerseits,

ich kenne und schätze ebenfalls nur die Epson Scanner. Meiner Meinung nach sind sie ein sehr guter Kompromiss zwischen Qualität und Preis. Allerdings muss man hier einige Dinge beachten bzw. sich zur Arbeitsweise einlesen!
hwbuerks hat geschrieben:
Filme mit der Schichtseite auf das Scannerglas, Antinewtonscheibe obendrauf, hochstmögliche physikalische Auflösung einstellen
Dies ist so nicht zu empfehlen: Die Perfection-Scanner besitzen zwei Optiken. Die Scan-Optik, die für die erhöhte Lage zuständig ist, löst etwas besser auf. Siehe hier: http://www.fotografische.de/bildbearbei ... as-scannen

butjatha hat geschrieben:
Ist alles meilenweit von einem guten Imacon Scan mit 3200 oder 6300dpi entfernt, da kannst du dann Körner zählen.
Keinesfalls! Der Unterschied zwischen einem gut gemachten Epson 700er 750er 800er oder 850er Scan ist ganz und gar nicht "meilenweit" von einem Flextight-Scan entfernt. Die Unterschiede sind marginal. Voraussetzung natürlich, man kann Silverfast und Photoshop vernünftig bedienen: http://www.fotografische.de/bildbearbei ... kte-scans/

Hier im Aphog-Forum zeigt auch jemand zwei Scans bzw. Ausschnitte, bei denen der visuelle Unterschied zwischen dem Epson V700 und dem Imacon / Hasselblad Flextight sehr gering ist. Bei mir war der eigene Vergleich ganz ähnlich.

Ich würde dir also den neuen Epson V800 empfehlen, der noch in dein Budget unter 600 € fällt.

Gruß, Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Reflecta RPS oder Epson Perfections?
BeitragVerfasst: 06.07.2016, 02:48 

Registriert: 09.08.2006, 20:43
Beiträge: 767
Kenne nur das hier:
http://www.largeformatphotography.info/scan-comparison/

Aber sag mal, warum Amazon-Links mit Partner-ID? Bringt das tatsächlich so viel Geld?
redukt-21

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#173


Zuletzt geändert von butjatha am 06.07.2016, 09:05, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Reflecta RPS oder Epson Perfections?
BeitragVerfasst: 06.07.2016, 02:53 

Registriert: 09.08.2006, 20:43
Beiträge: 767
Tho hat geschrieben:
Ich hatte übrigens mal einen Scannervergleich gemacht: Flextight gegen den guten Epson V750 Pro. Der Flextight hat eine höhere Auflösung / der Epson interpoliert die hohen Auflösungen, was man dann bei feinen Strukturen bei der 100%-Ansicht gut sehen kann. Nur muss man eben mehr Zeit mit dem Flextight verbringen. Aber das Teil ist super. Leider eben sehr teuer.

viewtopic.php?f=9&t=8661&p=70023#p70023

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#173


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Reflecta RPS oder Epson Perfections?
BeitragVerfasst: 06.07.2016, 09:59 

Registriert: 01.05.2011, 09:58
Beiträge: 24
In eineinhalb Jahren lernt man noch dazu: Mit den richtigen Einstellungen und wenn der Fokus bei den Filmhaltern genau stimmt, dann kommt man fast an die Qualität des Flextights ran.

Zitat:
Aber sag mal, warum Amazon-Links mit Partner-ID? Bringt das tatsächlich so viel Geld?
Hier macht es letztendlich die Summe aus, ob man da etwas merkt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Reflecta RPS oder Epson Perfections?
BeitragVerfasst: 10.07.2016, 15:59 

Registriert: 21.10.2006, 01:34
Beiträge: 41
Wohnort: Großalmerode
hwbuerks hat geschrieben:
Filme mit der Schichtseite auf das Scannerglas, Antinewtonscheibe obendrauf, hochstmögliche physikalische Auflösung einstellen

Dies ist so nicht zu empfehlen: Die Perfection-Scanner besitzen zwei Optiken. Die Scan-Optik, die für die erhöhte Lage zuständig ist, löst etwas besser auf. Siehe hier: http://www.fotografische.de/bildbearbei ... as-scannen


Bei 5x7" und 8x10" hat man leider keine andere Wahl!

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...und immer gutes Licht.
VFDKV # 232 Heinz-Wilhelm Bürks


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Reflecta RPS oder Epson Perfections?
BeitragVerfasst: 10.07.2016, 23:56 

Registriert: 01.05.2011, 09:58
Beiträge: 24
Stimmt wohl. Bei dem Material ist die Auflösung dann bereits so hoch, dass dies den Braten auch nicht fetter macht. Je größer das Negativ ist, desto weniger anspruchsvoll muss so ein (Film-) Scanner sein.


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