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 Betreff des Beitrags: Maskenrahmen – Eigenbau oder Bankraub?
BeitragVerfasst: 23.01.2018, 23:48 

Registriert: 19.01.2018, 16:24
Beiträge: 7
Hallo ihr!

Am ganzen Vergrößerungsprozess stört mich derzeit am meisten die Tatsache, dass ich mein Papier nicht anständig positionieren/maskieren kann. Mein Maskenrahmen taugt nichts, und die „Freihand–Methode“ erzielt auch nicht die gewünschten Ergebnisse.

Es gibt Maskenrahmen, die aussehen, als würden sie Spaß machen: Wirklich gut gefallen würde mir der Kienzle https://www.fotoimpex.de/shop/fotolabor/kienzle-e50-automatik-vergroesserungsrahmen-bis-40x50cm.html oder die Kaiser Promask https://www.fotoimpex.de/shop/fotolabor/kaiser-promask-profi-maskenrahmen-40x50.html. Aber beide kosten mehr als meine komplette Laborausrüstung :shock: Ich vermute, dass die Preise gerechtfertigt sind, aber leisten kann ich mir's trotzdem nicht.

Nun hecke ich einen Eigenbau aus. Ich überlege, eine Metallplatte zuschneiden zu lassen. Auf meinem 45x43 Grundbrett (ohne Säule) könnte ich gut 60x50 unterbringen, um dann 40x50 komfortabel verarbeiten zu können (hier gibt meine Entwicklungstrommel die Formatgrenze vor.) Ich würde die Platte mattschwarz lackieren (evtl. mit Tafellack, um Markiereungen anbringen zu können) und dann mit Magnetbändern die jeweils benötigten Anschläge setzen. Planlage macht mir aktuell wenig Sorgen, da ich vorerst nur PE verarbeite – außerdem könnte man das Papier mit den Magnetstreifen fixieren oder eine (entspiegelte) Glasplatte nachrüsten. Es wäre auch möglich, Kartonmasken anzufertigen oder später sogar Bleche lasern zu lassen.

Was haltet Ihr von der Idee? Meint ihr das klappt? Hat jemand diesbezüglich Erfahrung? Oder habt ihr sowas schonmal irgendwo gesehen, gelesen oder gehört (abgesehen von Versamask)? Sind Handwerker*innen unter Euch? Wie dick würdet ihr das Metall wählen? Was hat die besten magnetischen Eigenschaften? Kennt ihr „gute“ Magnetbänder? Fragen über Fragen …

Ich würde mich freuen wenn ihr Lust auf Bastelei habt und bin gespannt auf Euern Senf! =)

Liebe Grüße
Flo


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 Betreff des Beitrags: Re: Maskenrahmen – Eigenbau oder Bankraub?
BeitragVerfasst: 25.01.2018, 13:28 

Registriert: 16.02.2008, 14:14
Beiträge: 341
Hallo,
ich würde bei Ebay oder Kleinanzeigen nach einem gebrauchten Leitz Vergrößerungsrahmen suchen. Erst mal einen Kleinen (z.B. 18x24, damit mache ich >90% meiner Sachen) und später einen Großen dazu.

Zum Eigenbau: Ich würde erst mal aus den Fehlern der anderen Lernen und an einem Vergößerungsrahmen von der Stange meine Arbeitsrythmus suchen. Den Rahmen größer als deine Arbeitsplatte zu machen, ist aber wahrscheinlich sinnlos. Die meisten Vergrößerer leuchten ihre Grundfläche gerade so aus. Außerdem sind riesen große Rahmen furchtbar unhandlich (und aus Metall bleischwer). Die Idee mit den Magneten ist gut, du musst dann aber immer jedes Bild einzeln sorgfältig ausrichten (Magnete kannst du aus kaputten Kühlschränken schlachten). Es hat übrigens einen guten Grund, warum die üblichen Rahmen immer eine Maske habe, mit denen das Papier am Rand auf die Platte gedrückt wird.

_________________
Vergütete Linsen, Verschlüsse und Zoomobjektive werden eine kurzlebige Modeerscheinung bleiben und bald wieder in der Versenkung verschwinden


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 Betreff des Beitrags: Re: Maskenrahmen – Eigenbau oder Bankraub?
BeitragVerfasst: 25.01.2018, 16:43 

Registriert: 19.01.2018, 16:24
Beiträge: 7
Hallo str808!

Danke für Deine Meinung. Eines verstehe ich nicht ganz: Aus wessen Fehler soll ich lernen? Kennst Du viele Leute, die am Selbstbau „gescheitert“ und reuig zu käuflichen Kasetten zurückgekehrt sind?

Meine Motivation für den Eigenbau rührt auch von jahrelanger Erfahrung mit unterschiedlichen Formatmasken. Dass meine erste eigene Anschaffung, ein Meopta–„Rähmchen,“ mich nicht glücklich gemacht hat, kann ich verwinden, aber auch diverese andere Fabrikate mit denen ich später konfrontiert war ließen mich eher frustriert zurück: Keine rechten Winkel, umständliche Handhabe, schlecht reproduzierbare Ergebnisse, … ich denke Du kennst das, oder?

Derzeit arbeite ich (manchmal) mit einem markenlosen 27x32cm großen Rahmen, mit der „Wassertropfenmethode“ oder einfach ganz ohne Hilfsmittel. Eine weitere Zwischenlösung (der Leitz–Rahmen wäre eine für mich) möchte ich nicht anschaffen. 4 Bänder müssten es schon sein, und ich wünsche mir, dass 40x40 drunter passen (ich fotografiere 6x6), denn das Format schafft die Säule–Kopf–Kombi (evtl. mit Zwischenstück am „Arm.“)

Die Metallplatte hat für mich mehrere Vorteile. Ganz vorneweg ist sie magnetisch: Mit den Bändern (danke für den Kühlschrank–Tipp!) lassen sich Anschläge realisieren, mit kleinen Neodym–Zylindermagneten das Papier an den Rändern fixieren. Masken können aus Fotokarton geschnitten werden (mit Skalpell und Lineal bin ich fit) und häufig genutzte Formate kann man sogar für' Zehner bei Conrad in Aluminium lasern lassen. Und das Gewicht ist sooo hoch nicht: Eine 45 x 55 cm großes Stahlplatte von 2 mm Dicke wiegt ca. 4 kg.

Ich bin trotzdem froh über Deine Skepsis, denn ich bin unsicher ob ich mir mit dem Vorhaben ein Ei lege. Drum interessiert mich: Bist Du immernoch der Meinung, ich würde mit 'nem Ebay–Fang besser fahren?

Liebe Grüße
Flo


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 Betreff des Beitrags: Re: Maskenrahmen – Eigenbau oder Bankraub?
BeitragVerfasst: 04.02.2018, 00:22 

Registriert: 19.01.2018, 16:24
Beiträge: 7
Gut, gut …

Ich hatte dann also doch die Fühler nach einem guten Rahmen mit 4 Bändern ausgestreckt und heute einen sehr gut gepflegten Dunco 90/4 abgeholt. Gründlich gesäubert und mit frisch angeklebten Querstreben macht er einen sehr soliden Eindruck – und die defekte Gasfeder kann man, anstatt für 50 € über Foto Brenner, offensichtlich auch für etwas kleineres Geld bei gasfedershop.de beziehen.

Wer sich für den Eigenbau eines Rahmens interessiert möge mich gerne antickern oder auch in diesen Thread http://www.largeformatphotography.info/forum/showthread.php?54778-home-made-easel schauen; Jerry Bodine hat mir ruckzuck seine Bilder und Anleitung für ein DIY–Easel geschickt.


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