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 Betreff des Beitrags: E6 im Selbstversuch
BeitragVerfasst: 02.03.2016, 01:21 

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Einmal E6 im Selbstversuch.

Ohne Thermometer, das Temperiergerät grob auf 40 Grad gestellt.
Die Chemie ab und an geschüttelt.

3Bad von Colortec.
Erstentwicklung 10 Minuten,
Farbentwicklung 9 Minuten,
Fixieren und Bleichen zirka 8.

Das ganze ist ein Kodak Edupe E6, ist angeblich für die Kopie von Dias, also nicht für die Aufnahme draussen gedacht.

Mal schauen, ob die anderen Filme genauso gut werden.

Da ich das ganze zuhause gemacht habe, musste ich den Film unter zwei Bettdecken in die Spule spulen. Da ist mir wohl ein klein wenig Licht reingekommen.

Leider sind die Dais recht dünn geworden.
Zur Projektion noch nicht geeignet - werde das nächste Mal die Erstentwicklung zwei Minuten länger machen. Das müsste doch dann besser werden, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: E6 im Selbstversuch
BeitragVerfasst: 02.03.2016, 18:24 
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Der Kodak ist ein Diafilm? Deine Chemie ist C41, für Farbnegative; dann hast du den Film gecrosst!
Wenn er dichter werden soll; länger entwickeln und Temperatur erhöhen.

mfG Martin

Sehe gerade das die Chemie einen Erstentwickler hat also doch E6 :oops:
Das ganze läuft ohne Umkehrentwickler?

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"Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigal".


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 Betreff des Beitrags: Re: E6 im Selbstversuch
BeitragVerfasst: 02.03.2016, 19:18 

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der ist im Farbentwickler mit enthalten.
http://www.photo-lang.de/analog_fotogra ... 2539_0.htm

Ja, mit 6 Bädern wäre es sicher genauer steuerbar, aber darauf kommt es mir gerade nicht so an.

Für den nächsten Versuch nehme ich mal ein Thermometer. Dieses mal hatte ich so gedacht, dass das Wasser mit gefühlen 60 Grad aus der Leitung kommt, und habe dann noch lauwarmes Wasser (geschätzt 20 Grad) dazugegeben.

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#173


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 Betreff des Beitrags: Re: E6 im Selbstversuch
BeitragVerfasst: 05.03.2016, 15:31 

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10 Minuten für Erstentwickler sind auch zu lange.
6:15 sind die Norm. 7 auch okay.
Klar dass es da dünn wird, denn damit das dunkler wird muss die Erstentwicklung verkürzt werden.

Zitat:
werde das nächste Mal die Erstentwicklung zwei Minuten länger machen


gerade anders herum -> Umkehrprozess.

Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: E6 im Selbstversuch
BeitragVerfasst: 05.03.2016, 17:18 

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ja, hätte ich jetzt auch gedacht,
aber Bei Push-Entwicklung soll die Entwicklungszeit vom Erstentwickler verlängert werden.


Seite 12 in
http://www.ars-imago.ch/pdf/auto/ars-imago-000176.pdf
Zitat:
2 Blenden unterbelichtet Push 2 + 5 min 30 s länger


werd morgen mal wieder was versuchen.

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#173


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 Betreff des Beitrags: Re: E6 im Selbstversuch
BeitragVerfasst: 06.03.2016, 14:09 

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Aha, von Push habe ich nichts gelesen. Ist aber nachvollziehbar, wenn man Vögel mit einem 3-12 ISO Film fotografieren will.

Dann hat das mit den dünnen Dias vielleicht einen anderen Grund:
Diese Duplizierfilme werden seit Ewigkeiten nicht mehr produziert.
Du hättest nun entweder unsagbares Glück und einen Film der seit 10-20 Jahren tiefgefroren war, oder (meine Vermutung) der Film ist schlichtweg vergammelt und hat einen hohen Grundschleier.

Schon nach 6-7 Jahren Lagerung bei Raumtemperatur steigt der Schleier merklich an.
Bei Farbnegativ kannst Du den Grundschleier abziehen und hast trotzdem noch ausreichend Dynamikumfang.
Bei Dias hast Du aber ein Problem.
Dieser Schleier frisst Dir nach dem Umkehrprozess die Maximalschwärzen weg.
Gut zu sehen an einem nicht mehr ganz schwarzen Filmrand. Der ist dann meistens eher durchscheinend und bräunlich verfärbt.
Mit dem Push-2 machst Du genau das Schlimmste was man in dem Fall machen kann: Du verstärkst diesen Schleier noch zusätzlich. Denn während Dmax bei der verlängerten Erstentwicklung ja nicht ins Unendliche weitersteigt, steigt Dmin aber lustig weiter an.

Wenn also das Ergebnis inklusive Rand zu hell ist, dann ist der Film abgeranzt und da helfen dann auch keine einfachen Maßnahmen mehr.


Gruß

Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: E6 im Selbstversuch
BeitragVerfasst: 07.03.2016, 20:58 

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hi,
denke für die Erklärung.

Ja der Film ist älter - irgendwann in den 90ern abgelaufen.
Ist ISO 25, so habe ich auch fotografiert, dachte aber, da der Film ja so alt ist,
wäre es besser, etwas mehr zu entwickeln.

Der Filmrand ist auch nicht schwarz.

Werde den nächsten dann mal ganz normal entwickeln, ohne längere Entwicklung.

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 Betreff des Beitrags: Re: E6 im Selbstversuch
BeitragVerfasst: 08.03.2016, 22:34 

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super,
ist dieses mal sehr viel besser geworden,
mehr so, wie es hat werden sollen mit dem Standart E6 Verfahren.

Die Bilder sind nun sehr viel blauer - es ist halt ein Tungsten Film.

Muss ich morgen mal einscannen.

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#173


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 Betreff des Beitrags: Re: E6 im Selbstversuch
BeitragVerfasst: 09.03.2016, 12:59 

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einmal der Rohscan und daneben mit dem Weißagleich korrigiert.


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#173
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 Betreff des Beitrags: Re: E6 im Selbstversuch
BeitragVerfasst: 09.03.2016, 14:29 

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Sieht ganz gut aus :D
Jetzt noch ein 85B Filter davor, und Du musst weniger nachträglich korrigieren.

Gruß

Joachim


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