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 Betreff des Beitrags: Re: Welchen Belichtungsmesser?
BeitragVerfasst: 27.01.2013, 00:43 
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was willst du überhaupt fotografieren...farbe oder s/w. das ist ja auch nochmal ein unterschied, richtiger film mit richtiger farbtemperatur, auf graukarte messen und so...

aber im grunde hat mcilroy recht. den abstufungsunterschied kannst du wirklich vernachlässigen, s/w filme sind da ja sehr dankbar und verzeihen die ein oder andere blende.

der digisix hat mich noch nie im stich gelassen, egal bei welcher kamera/objektiv kombi.

die frage ist ja auch, wie du weiterverarbeiten willst. im "labor" kannst du auch noch mal was rausholen und in der hybridverarbeitung sowieso.

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#662

...deine augen können dich täuschen, traue ihnen nicht! (obi wan kenobi)


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 Betreff des Beitrags: Re: Welchen Belichtungsmesser?
BeitragVerfasst: 27.01.2013, 14:37 
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Beiträge: 248
Mehr sw, aber auch Farbe.

Was mir aufgefallen ist, dass die Digisix bei ebay gebraucht noch relativ teuer sind.
Man hat aber wirklich gar keine Möglichkeit halbe Blendenwerte einzustellen?
Ich habe irgendwo gelesen, dass der Digisix öfters mal falsch misst, ist da was dran?



Kennt oder benutzt jemand den Gossen Variosix F?
Da kann man z.B. "+0,4" einstellen. Hätte man wenigstens 2.4..., wenn auch umständlich.

Ich messe nunmal gerne genau. :mrgreen:

Wie funktioniert das denn genau mit 1/10 Stufen? Muss man dann beliebig aufrunden?

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Bei blöden analog Fragen nicht wundern, bin 18 Jahre alt und habe das analog Zeitalter praktisch nicht erlebt. :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Welchen Belichtungsmesser?
BeitragVerfasst: 27.01.2013, 15:22 
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Den Variosix F hab ich auch. Frag mich aber bitte nicht, was ich da wie oder wo einstellen kann. Ich halt das Ding mit der Kalotte einmal ins Licht & einmal in den Schatten & das wars dann auch. OK, im Studio benutz ich ihn zum Blitzmessen & der aufsteckbare Spotmesser ist auch ganz praktisch.
Da http://www.gossen-photo.de/foto_d_anleitungen.php kannst du dir alle möglichen Anleitungen von Gossen runterladen & studieren. Der Variosix F ist unter „ältere Geräte“

>>Ich messe nunmal gerne genau.<< Ich kann dich verstehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welchen Belichtungsmesser?
BeitragVerfasst: 28.01.2013, 01:58 
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superbild hat geschrieben:
Wie funktioniert das denn genau mit 1/10 Stufen? Muss man dann beliebig aufrunden?


Neben einer üblichen Zahl aus der Blendenreihe erscheint noch eine kleinere Ziffer, z.B. 5,6 und eine kleinere 9. Bedeutet Blende 5,6 + 9/10 Blendenstufen. Das ist dann nicht direkt in eine Blendenzahl umgerechnet, es wäre dann Blende 7,727. Deshalb sollte man die kleine Zahl auch nicht ignorieren, denn 5,69 ist ja fast Blende 8. Natürlich kann man selten an einer Kamera eine zehntel Blende einstellen, aber bei vielen Studioblitzen geht das wohl.

Blende 2.4 wäre hier auch tatsächlich 2+5/10, gleich mit 2 + 1/2 Stufe, als Blendenzahl genauer 2,378.

Es gibt aber noch mehr Sachen, die man bei der Messung mit einem Handbelichtungsmesser beachten muss:

Die sogenannte Auszugsverlängerung. Die eingestellte Blende gilt streng genommen nur für die Entfernungseinstellung unendlich. Fokussiert man auf kürzere Distanz, so bewegt man das Objektiv vom Film weg, es kommt weniger Licht pro Fläche an. Bei einem Abbildungsmassstab von 1:1 verliert man so bekanntermaßen 2 Blendenstufen, bei einem 35mm-Objektiv verliert man bei Fokussierung auf 1 m 1/10 Blendenstufe.

Die Blende wird geometrisch berechnet. Sie wird nicht durch die Messung der Transmisson bestimmt, also dem Verhältnis des einfallenden zum ausfallenden Lichts. Auf dem Weg durch ein 17-Linsiges Megazoom können schonmal ein paar Photonen verlorengehen. Auf alten Kinoobjektiven war deshalb immer ein Maß für die Transmission angegeben.

Also wenn man das alles immer genau ausrechnen und berücksichtigen wollte ..
Wenn man sich zwischen zwei Einstellungen auf dem Blendenring entscheiden muss, kann man getrost aus dem Bauch heraus entscheiden, welche die am wenigsten unvorteilhafteste ist. Passt schon.

Gruß, Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Welchen Belichtungsmesser?
BeitragVerfasst: 28.01.2013, 15:22 
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Beiträge: 248
Danke Jörg! Sehr informativ!
Aber man kann z.b. 2 + 5/10 als Blende nicht vorwählen, oder doch? Das wäre genial... :mrgreen:

Dieter: könntest du mir einen Gefallen tun? :mrgreen:

Drücke bitte mal beim BeLi auf die Taste 'cor', da kann man wohl Blendenwerte. (F2 +0.4) korrigieren. Das wäre suuupppperrr. :wink:
Aus der Anleitung werde ich nämlich nicht ganz schlau.

Danke

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 Betreff des Beitrags: Re: Welchen Belichtungsmesser?
BeitragVerfasst: 28.01.2013, 20:08 
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[quote="superbild"]
Dieter: könntest du mir einen Gefallen tun? :mrgreen:

Drücke bitte mal beim BeLi auf die Taste 'cor', da kann man wohl Blendenwerte. (F2 +0.4) korrigieren. Das wäre suuupppperrr. :wink:
Aus der Anleitung werde ich nämlich nicht ganz schlau.

Danke[/quote]
Den Gefallen könnte ich dir tun, wird dir aber nichts bringen, weil ich Aufgrund eines kaputten Batterieanschlusses keine solche im Beli habe & er somit stromlos ist & nicht funktioniert. Und das nicht weil das Ding Mist ist, sondern weil durch ausgelaufene Batteriesäure sich der festgefressene Anschluss nur mehr mit einem Schraubenzieher abhebeln ließ & dabei zerbrach. Ersatzanschluß liegt bereit, muß ich mal anlöten. Das wäre ein Anreiz es endlich mal zu erledigen. Nebenbei, der Variosix verrichtet seit gut 20 Jahren klaglos seinen Dienst, bis auf die ausgelaufene Batterie eben. Dieses einschneidende Erlebnis ließ mich dann einen batterielosen Sekonic kaufen.
Soviel ich der Bedienungsanleitung entnehmen kann, ist die Messung in Zehntelschritten zu korrigieren, was er sich solange merkt bis man es löscht oder der Strom alle ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welchen Belichtungsmesser?
BeitragVerfasst: 28.01.2013, 21:02 
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Beiträge: 248
danke.
Du musst jetzt aber nicht extra wegen mir mit dem Basteln anfangen.. :mrgreen:
Ich finde, dass der Variosix ein gutes Preis-Leisungsverhältniss bietet.
Kostet gebraucht nur wenig mehr als ein gebrauchter Digisix und kann Blitzmessung.
Werde mich wohl nach einem solchen Gerät umsehen. :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Welchen Belichtungsmesser?
BeitragVerfasst: 29.01.2013, 18:40 

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Also wegen dem Unterschied wenn der beli drittel blenden, aber das objektiv nur halbe hat, sollte sich niemand ins hemd machen. Der maximale Unterschied ist ja dann 1/6 Blende zu dem was ich einstellen kann, bei +/- 1/6 Anzeigeintervall, in Summe ist man mit dem eingestellten Wert maximal 1/3 vom wirklich gemessenen Wert daneben, nur ist der vielleicht um viel mehr falsch.
Und zehntelblenden sind reiner Marketingschwachsinn. So genau kann man nichtmal im Studio under kontrollierten Bedingungen arbeiten, und selbst teure Objektive haben keine so genaue Blende.

Ich habe übrigens auch einen "Fahrradtacho" = Digiflash und bin recht zufrieden damit.

Ich beschäftige mich gerade mit Lichtmessung, da ich mir einen DIY Splitgrade Controller bauen will, und dachte mir anfangs, ich kann die Blendenschritte kalibrieren, indem ich mit dem Vergrößerungsobjektiv schrittweise abblende. Falsch gedacht, bei meinem 50er Apo Rodagon ist Blende 8 um ca 1/3 Blende daneben (relativ zu den anderen), beim 80er Rodagon ist die ganze Kennlinie eine zackige Angelegenheit, dafür sind wenigstens alle weniger als 1/3 falsch. Diese Kennlinien habe ich jeweils bei verschiedenen Beleuchtungsstärken aufgenommen, und sie haben immer die selbe Form, muss also am Objektiv liegen. Habe dann kalibriert indem ich die Bilddiagonale auf der Grundfläche schrittweise (Wurzel(2)) reduziere, das geht ganz gut, aber das ist ein anderes Thema.
Dateianhang:
Apo Rodagon.jpg
Apo Rodagon.jpg [ 38.16 KiB | 2629-mal betrachtet ]

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Nummer 71


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 Betreff des Beitrags: Re: Welchen Belichtungsmesser?
BeitragVerfasst: 01.02.2013, 16:10 
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Registriert: 27.11.2010, 16:54
Beiträge: 248
hui, sogar mit Graph! :)

Ich habe mir tatsächlich einen Gossen Variosix F gekauft (zu einem sehr guten Preis! - günstiger, als der letzte gebrauchte Digisix bei ebay); dieser kam heute an und ich muss sagen, es ist ein tolles Gerät. :wink:

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