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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 05.04.2012, 15:56 
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Thomas H hat geschrieben:
Das ist aber jetzt mit der Digitalkamera geknipst - oh oh... :D


Und? 8)

_________________
Gruß Jörg
http://www.joerg-bergs.de
http://www.meinfilmlab.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 05.04.2012, 17:05 
Thomas H hat geschrieben:
Das ist aber jetzt mit der Digitalkamera geknipst - oh oh... :D

Sogar mit dem Handy - Igitt. Mich hat's richtig geschüttelt in DEM Moment!


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 05.04.2012, 22:11 

Registriert: 26.03.2012, 00:11
Beiträge: 15
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Und?

Vereinigung für digitale Kriegsdienst Verweigerer.

also doch erwischt beim Rumballern mit der Uzi :shock:

aber t-max muß man doch nicht bunkern, oder?
SW Film wird es mit Sicherheit noch in 20 Jahren geben


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 05.04.2012, 23:04 

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Robert Tyss hat geschrieben:
um auf den Dia-Film zurüchzukommen der AGFA RSX50 hats bei mir bis 2008 ausgehalten


eben, Diafilm werde ich nach reiflicher Überlegung nicht einfrieren.

1. Hintergrundstrahlung ist für die Verschleierung ebenso verantwortlich wie zu hohe Temperaturen.
2. Wie reagieen die verschiedenen Farbschichten auf allzu lange Lagerung?
Probleme wären hier: Farbstiche, Vergröberung der Kornstruktur (Farbstoffwölkchen) , erhöhter oder auch verminderter D-max
3. nicht zu kalkulierender Empfindlichkeitsverlust.

und alle das bekommt man ebensowenig bewußt und konzentriert mit wie den eigenen "Verfalls"prozess.

4. es besteht bei den derzeitigen Turbulenzen auf dem gesamten Fotomarkt keine Planungssicherheit.

Wer hat geglaubt, das Kodak sämtliche Diafilme einstellt, stellt Fuji diese in x jahren auch ein? baut Hostert noch Hängermaschinen und überhaupt? gibts den Tetenal e-6 Satz dann noch?

Die "Sicherheit" oder auch Kostenersparnis, welche ich durch Einfrieren erhalte, ergibt wiedrum neue Unsicherheiten, die bei drastischeren Veränderungen durchaus zum Klotz am Bein werden können - und damit meine ich nicht den gefürchteten Stromausfall während der Urlaubsreise.

und

5. Bei größeren Depots enstehen auch höhere Stromkosten.

6. wer für x jahre Filme hortet, fesselt sich auch unbewußt an die Röllchen in der Truhe, selbst wenn man das jetzt nicht wahrhaben will, der Mensch ist ein wandelbares Wesen und wenn zukünftiges mich wirklich überzeugen kann, klebe ich nicht am Alten fest - das ist jetzt kein statement vs. Digitalkamera etc, sondern eher etwas , was ich heute noch nicht weiß, nicht wissen kann.


gut Licht
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 05.04.2012, 23:26 
Thomas H hat geschrieben:
aber t-max muß man doch nicht bunkern, oder?

Robert Tyss hat geschrieben:
der T_MAX hält sich wie auch ein Delta3200er nicht so lange wie eine hochoktanhaltiger
ORWO NP20, irgendwie versauern die T- & Delta-Kristalle schneller als das klassischen Brockenkorn.
Und genau diese "minderwertige und hochgradig silberintensive Emulsion" ist bei mir schon sein 1987 in der Mangel. Ob diese Filme nun tatsächlich eingefrohren waren oder einfach nur irgendwo rumgelegen haben weiß ich auch nicht mal.

Na IHR seid mir ja mal zwei Spezialisten. Könnt 'n TRI-X nicht von 'nem T-MAX unterscheiden, selbst wenn es dick und fett auf den 5er Packs steht! Peinlich, peinlich! :oops:
Als ob ICH Flachkristaller kaufen würde! Tssss. Kopfschüttel.

Thomas H hat geschrieben:
SW Film wird es mit Sicherheit noch in 20 Jahren geben

Naja, irgendeinen S/W- Film gibt es dann sicher noch, aber den TRI-X? Was mit Kodak wirklich wird, kann momentan noch keiner sagen. EINES ist allerdings so sicher wie das Amen in der Kirche: Billiger werden die Filme nicht. Ich hab jedenfalls noch 3,39€ für'n TRI-X und 3,49€ für'n FP4, jeweils als 120er, gezahlt.* Bei 300 Filmen rechnet sich das, wenn ich mir die momentanen Preise so anschaue. Und die werden steigen. Mit Sicherheit! OK. Bei Papier könnte man wesentlich mehr sparen, aber da fehlt mir der Platz. Mußte so schon die Hälfte auslagern. :wink:
Auf jeden Fall schaue ich der Entwicklung, auch der preislichen, auf dem Filmmarkt nun sehr gelassen entgegen. :mrgreen:

*So. Und nun darf jeder mal ausrechnen, von welch mickrigem Gehalt ich mein Dasein in der Großstadt fristen muß. Ok, es waren schon auch noch ein paar 135er dabei, aber trotzdem: Spenden sind jederzeit willkommen. Wo wäre die Kunst ohne Mäzene? Im Keller!


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 08.04.2012, 20:04 

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Thomas H hat geschrieben:
aber t-max muß man doch nicht bunkern, oder?


Diese Aussage sollte nur relativ zur zukünftigen Verfügbarkeit von SW Filmen gesehen werden. Und die Vielfalt wird mit Sicherheit höher sein als bei den Diafilmen.

Ob auf der Schicht T-Kristalle sind oder nicht, war nicht so sehr Gegenstand der Aussage - Ektachromefilme basieren doch auch auf dieser Technologie.

gruss
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 12.04.2012, 23:11 

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Hallo,

der erste "AGFAphoto Precisa" made in Japan habe ich nun aus dem Labor zurückerhalten.
RDP III und auch den verflossenen Sensia kenne ich. Ähnlichkeit hat der hervorragende Film eher mit dem 100er Provia. Wenn man den attraktiven Verkaufspreis mit berücksichtigt, so könnte -meine Vermutung- dieser Film in den Dosen stecken.
http://fujifilm.jp/support/filmandcamera/download/pack/pdf/datasheet/ff_trebi100c_001.pdf

Jedenfalls ein ausgezeichneter Film und ich werde mich damit bevorraten.

gruss
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 13.04.2012, 09:43 
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Der Precisa ist definitiv ein Provia 100, kannst du hier testen, einfach den Barcode eingeben.

http://www.imageaircraft.com.au/DXsim/

_________________
Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Orginale.
Pablo Picasso


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 13.04.2012, 12:34 

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Der verlinkte "Trebi 100" ist wohl die Amateurversion des Provia und wird anscheinend nur in JP verkauft. Die Datenblätter von Trebi und Provia 100 haben fast identische Kurven und gleiche Angaben zur Auflösung des Filmes. Den Rest des Trebi_PDFs kann ich leider nicht lesen :D
Das der DX Simulator "Provia" ausspuckt, bedeutet nicht zwingend eine 100%ige Übereinstimmung der Emulsionen. Das mit der "Amatuerversion" erscheint plausibler.

Jedenfalls, wie auch schon in Foren gelesen, ist/war der Sensia nie die Amateurversion des provia, um dies zu erkennen, brauch man noch nicht einmal die Datenblätter zu bemühen, ein kurzer Blick auf die Dias reicht.

gruss
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 13.04.2012, 20:39 

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Hallo,

Hier etwas zum Trost aus der Zeitung:

Bild

Auch ich werde weiter Diafilm verwenden.
Die Preissteigerung ist schmerzlich aber nicht dramatisch. Als in den 90ern der Velvia herauskam, habe ich auch ca. 17 DM dafür bezahlt.
Aber wer behauptet daß Kodak besser sei als Fuji muß dringend mal zum Augenarzt.
Bei gleicher Empfindlichkeit sind Fujifilme immer feinkörniger als Kodak.
Seit es den Kodachrome nicht mehr gibt, ist der Velvia 50 das Beste am Markt.

Gruß otti


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 13.04.2012, 21:22 
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Naja, Körnigkeit ist nicht alles. Einen Velvia würde ich z.B, grundsätzlich als letzte Alternative wählen (so wie bei Farbnegativ den Kodak Ektar), da er mir einfach von seiner Farb- und Kontrasteinstellung her überhaupt nicht zusagt. Hab trotzdem 4 Päckchen Velvia 100F in 4x5" im Tiefkühler, weil sie so billig waren, dass ich nicht nein sagen konnte. :roll:

Im Fuji-Sortiment reizt mich eigentlich nur der Astia so richtig. Mal schauen, wie lange der noch leben darf. Und der Provia 400X ist einfach unheimlich praktisch. :)

_________________
Gruß,
Matthias


Morgens Rodinal, abends Elmex.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 15.04.2012, 18:25 

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otti61 hat geschrieben:
Seit es den Kodachrome nicht mehr gibt, ist der Velvia 50 das Beste am Markt.



Hallo, von den harten Fakten wie Auflösung, Schärfe etc her stimmt das sicherlich.

Aber:
Ich habe hier den wunderschönen Bildband von Norbert Rosing "Deutschlands unberührte Naturparadiese" , also von einem bekennenden "Velvia 50 Fotografen".

9 von 10 Aufnahmen in dem Buch wurden dem Augenschein nach unter folgenden Bedingungen gemacht: leichte Bewölkung, diffus gestreutes Licht, gute Luftfeuchte mit Niederschlag wg, den satten Farben, kontrollierte Lichtbedingungen eben.

Die Bilder sind -auch im Druck- überragend.

Dafür ist der Velvia gut, aber sobald die Sonne scheint..... :o

gruss
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 18.04.2012, 20:10 

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Hallo Thomas,

Kannst Du das etwas näher beschreiben? Bei prallen Licht habe ich damit auch noch nicht fotografiert.
Bei mir ist eher die Erfahrung daß Labore mit "Allerweltsbrühe" dem Velvia nicht gut tun.
Der Elitechrome verträgt das aber der Velvia wirkt dann grisselig.
Komischerweise tritt der Effekt nicht auf wenn ich ihn als 9,5 oder DS 8 Film benutze. Diese Labore haben sich wahrscheinlich darauf "eingeschossen". Denn da wird ja das Material durch die viel stärkere Vergrößerung noch mehr gefordert.

Gruß Matthias


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 19.04.2012, 22:44 

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Hallo Matthias,

es hat den Anschein, daß die Motive dem Kontrast des Sujets angepasst werden, daß macht ja auch Sinn, denn ein ausgefressener Himmel bei richtig belichtetem Baumstamm im Vordergrund wäre für den Druck schlecht geeignet, und für das Ansehen des Fotokünstlers auch nicht.

(wie man das aber in der Zeitschrift NaturFoto aktuell sehen kann, ist das im Digi zeitalter anscheinend kein Problem mehr, mit ISO 800 und mehr und riesigem Bel-spielraum, dazu EBV und 20000 Dateien auf der Festplatte nach dem Safaritrip - da findet auch das blindeste Fotografenhuhn ein paar Körner)
aber das nur am Rande.

Ein Provia 100F kann mit lichtdurchflutetem Wald schon besser "umgehen", allerdings hat der nicht die Farbintensität, welche Landschaftsfotografen eher schätzen. Im Prinzip macht der Velvia dem Spruch "die Sonne ist der größte Feind des Fotografen" alle Ehre, aber so ganz ohne Sonne gehts natürlich auch nicht, leichte Wolken, nasse Blätter und der Velvia ist unschlagbar. :)

gruss
Thomas

PS:
die Zahl von 20000 Dateien auf der Festplatte ist sicher noch untertrieben. Wie letztens in einer "KiKa" Sendung übers Fotgrafieren bei einem Blick über die Schulter eines Sportfotografen zu hören und zu sehen war. Die schiessen pro Fußballspiel ca 700-1000 Fotos, von denen nachher 20-30 ("allerhöchstens") brauchbar sind - gut, das ist eine andere Art des Fotografierens als z.B. Pilze und Sonnenuntergänge abzulichten, aber ich glaube nicht, daß in der Vordigizeit von jedem der mit langer Tüte an der Toraussenlinie stand 20-25 Filme verschossen wurden, evtl. von unserem Mann vom "Kicker" oder "sid", aber nicht vom Heer der Allerweltsjournalisten ala Hinterwälder Anzeiger - soweit mal wieder "off topic"


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 Betreff des Beitrags: Re: Dia-Filme
BeitragVerfasst: 22.04.2012, 17:01 

Registriert: 18.03.2010, 22:59
Beiträge: 43
Hallo Thomas,

Da sprichst Du eine schlimme Wahrheit aus. Ich verstehe nur die Bildredakteure nie, die sich lieber durch 3000 "Serienschüsse" wühlen statt aus 300 die besten auszusuchen.
Das Schlimmste sind heute einige Pressefotografen. Die kommen, knallen innnerhalb weniger Sekunden 200 Bildwer durch und verschwinden wieder. Keine unterschiedlichen Perspektiven oder gar Standpunkte, nix. Natürlich darf man nicht alle in einen Topf werfen.

Aber nun zum Velvia. Den 100F habe ich leider noch nie ausprobiert. Das muß ich aber wohl schnell mal nachholen. Aber das was Du da beschreibst, könte durchaus eine gute Erklärung dafür sein warum diese Emulsion so gut als Schmalfilm funktioniert. Denn hier muß ja viel Licht durch ein viel kleineres Fenster. Wenn da die Dichte automatisch etwas "angeglichen" wird, dann hat man da weniger abgesoffene Schatten oder ausgefressene Lichter. Früher schon wußte man das und so war der Kodachrome in 16mm eine andere Emulsion als der in Super8.
Dann darf ich mal vermuten daß der andere 100er Velvia sich ähnlich dem 50er benimmt.
Aber ich muß sagen daß auch der Elitechrome 100 bei Gegenlichtaufnahmen im Wald schnell an seine Grenzen kommt. Anders gesehen, die Digiknipsen die ich bis jetzt in den Händen hatte, kamen mit Spitzlichtern noch weniger gut zurecht. Das mag sich geändert haben.

Gruß Matthias


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