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 Betreff des Beitrags: Welchen Belichtungsmesser nehmen???
BeitragVerfasst: 10.07.2008, 19:16 

Registriert: 28.06.2008, 12:51
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Hallo Freunde!

ich habe vor kurzfristig mal mit meiner historischen Fototechnik (Zorki 1d, Exa 1a, Reflecta II) loszuziehen und will ein paar Bilder im Landschafts- und Architekturbereich machen ...

Nunja das größte Problem ist aber die Belichtung.

Grundsätzliches wie: Wenn die Sonne lacht, nimm Blende 8 ... ist mir wohl geläufig .... aber das ist ja nur die halbe Wahrheit .. also wenn ich nicht pro Motiv mit vielen Einstellungen "Blind" experimentieren will, komme ich wohl um den Einsatz eines Belichtungsmessers nicht umhin ...

Und da liegt wohl der Hase im Pfeffer .. die alten Teile von Opa (Selen) funktionieren anscheinend nicht mehr und neu kosten diese elektronischen Wunderwerke ein heiden Geld ...

Gibt es preiswerte und dennoch funktionssichere Alternativen??? Was könnt Ihr mir empfehlen???

Gruß Marco!

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Auch ein blinder Fotograf findet mal ein Motiv ;)


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BeitragVerfasst: 10.07.2008, 19:25 
Du bekommst heute gute Gossen- und Sekonic-Geräte für wenig Geld. Von den billigen würde ich die Finger lassen und nur nach den professionelleren sehen, sonst ist der Ärger groß. Ich selber mag die Sekonics wegen der Einhandbedienung, da muß man nicht wie bei den meisten Gossen immer erst am Rad drehen.


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BeitragVerfasst: 10.07.2008, 19:38 

Registriert: 28.06.2008, 12:51
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Danke schonmal .. jemand ggf. nen brauchbaren LINK wo man die Teile preiswert online bekommt???

Gruß Marco!

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BeitragVerfasst: 10.07.2008, 19:43 

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PS: Wobei da auch alles deutlich über 100 Euro kostet ... das ist mit als gelegenheitsknipser (was die historische Technik anbelangt) doch zu teuer, da in keinem verhältnis zum nutzen ...

Gibts denn keine preiswerteren alternativen???

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BeitragVerfasst: 10.07.2008, 20:00 
Kommt drauf an, wo man was kauft. Ein Lunasix 3 ist sehr bezahlbar, wenn man das Batterieproblem löst. Ansonsten müßten mal ein paar Leutchen mit Spezialisierung auf alte DDR-Geräte antworten, ich weiß nicht, ob Weimarlux und Werralux, die man sehr billig bekommt, besser sind als der grauenhafte "Leningrad" Belichtungsmesser... es soll auch ein paar gute Exemplare geben, aber dieser Link sagt einiges über die Qualität:

http://www.digicamfotos.de/index3.htm?h ... hp?id=2921


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BeitragVerfasst: 10.07.2008, 20:01 
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Weimarlux CDS
auch gut und günstig

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#238
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Die Wahrheit ist Korn !


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BeitragVerfasst: 10.07.2008, 20:49 

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Also wenn du wie du schreibst lediglich gelegentlich einen Beli brauchst: such dir einen alten mit cds-zelle und gut ist.
Ich selbst nutze einen "Capitol"-Beli über den sogar das INternet nichts genaueres weiß, aber hey - er funktioniert :)


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BeitragVerfasst: 11.07.2008, 12:06 
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BMWSingle2000 hat geschrieben:
PS: Wobei da auch alles deutlich über 100 Euro kostet ... das ist mit als gelegenheitsknipser (was die historische Technik anbelangt) doch zu teuer, da in keinem verhältnis zum nutzen ...

Gibts denn keine preiswerteren alternativen???


Ich hab mir mal nen neuen Gossen Sixtomat digital auf ebay geschossen, für 79€. Man braucht halt ein bißchen Geduld.

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#12.
Ambassadeur de l'association des objecteurs de la photographie numérique en Suisse im Frankfurter Exil.


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BeitragVerfasst: 11.07.2008, 14:22 
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Hi

ich hab meinen Lunasix F vor 8 Jahren für 160 australische Dollar gekauft... und ich bereue es nicht.

ebay in den letzten 90 Tagen weggegangen:

der günstigste 35,50€, der teuerste99€
111€ ein variosix F der Lunasix betitelt war.

_________________
Grusz, Helge
5.6/400, 4.5/300, 3.5/200, 3.2/135, 2.8/100, 1.8/85, 1.2/57, 1.4/50, 1.8/40, 2/35, 1.8/28, 3.5/28, 2.8/24, 3.5/35-70, 3.5/70-150, 4/80-200, 3.5/55

Konica FT-1 (8), FC-1, T3N, T2


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BeitragVerfasst: 11.07.2008, 19:24 
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Registriert: 28.06.2008, 19:00
Beiträge: 316
Wohnort: Weserbergland
Nimm eine Olympus XA, die bekommst du für 20-30€ in der Bucht. Ist nicht viel größer als ein Beli, mißt exakt (diatauglich), braucht gängige Batterien und du hast noch eine 2. Kamera dabei.


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BeitragVerfasst: 11.07.2008, 20:20 
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Beiträge: 1041
Wohnort: Karlsruhe
leningrad 4 oder besser noch das gefuehl.

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Fabricio Schmidt #49

http://www.facebook.com/FabricioSchmidtPhotoArt
http://mind-jacker.blogspot.com.br/


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BeitragVerfasst: 13.07.2008, 10:39 
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Registriert: 01.08.2006, 17:42
Beiträge: 708
Wohnort: Bavaria
Der Markt bietet viel, es ist aber auch viel Mist dabei: einfache Schätzeisen, die über die Genauigkeit eines Papp-Belis nicht hinauskommen.
Für MF empfiehlt sich ein genauer Spotmeter, und da wird nicht allzuviel geboten. Pentax Spotmeter, Minolta Spot, der überladene Gossen und vllt noch ein Sekonic. Das wärs dann wohl schon...
Ansonsten schätze ich die Minolta F mit ziemlich präziser Lichtmessung, aber da gibt es noch andere. Die alten Dinger aus den 70 Jahren und früher sind mit Vorsicht zu genießen, meine Erfahrungen sind eher negativ.

Ganz schlaue User kaufen sich ja extra eine Digi-cam für viel Geld: no comment!

VG


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BeitragVerfasst: 13.07.2008, 10:55 

Registriert: 05.12.2006, 15:48
Beiträge: 2549
Wohnort: nahe wien
hallo

also

die neuen kleinen gossen sind zwar vom aussehen her nicht mein geschmack, aber die funktion hat mich überzeugt.

begonnen hab ich mit einer belichtungsliste aus dem internet.

reichte eigentlich auch, nur dauerts halt ewig das pkt zusammenzählen abschätzen etc.

mittlerweile überprüf ich sogar manchmal die beliwerte meiner eos 5 damit :D .

also ich würd so vorgehen:

1 liste bis es nervt

2 dann einen billigen beli (alter gebrauchter)

3 zuletzt gutes gerät kaufen (obwohl dann brauchst ihn en nimmer
:wink: )

gruss

thomas

ps.: ich mein das mit der vorgehensweise ernst, denn gleich mit den tollengeräten arbeiten bedeutet meist das man zu wenig dabei lernt (zumindest ist es bei mir so)
die auseinandersetzung ist mir eigentlich auch recht wichti (auch wenn ich von einem forenmitglied mit dieser aussage an die wand genagelt werde :wink: )

_________________
seit ewigkeiten anfänger - aber schön langsam wird´s was
canonist aber oft auf abwegen
"pcyco" vfdkv 259


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BeitragVerfasst: 13.07.2008, 11:38 

Registriert: 14.03.2008, 12:31
Beiträge: 111
Wohnort: 68*** MA
Naja, da ich mich seltenst im Studio aufhalte (und wenn, dann hoffe ich doch, daß die einen Blitzbeli haben), habe ich mir einen Gossen Digisix zugelegt.

Zugegeben, er kann nur Dauerlicht, aber das macht ja nichts.

Und ja, es ist ein Stilbruch, wenn man mit alten Kameras loszieht und digital seine Belichtung mißt... 8)

_________________
MfG B. (#402)


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BeitragVerfasst: 15.07.2008, 23:11 
Mein Sixtar funktioniert schon seit mindestens 25 Jahren einwandfrei (daß er bei den sich überlappenden Meßbereichen unterschiedlich anzeigt, war schon im Laden und bei allen... ;-) ). Größenmäßig passende Batterie rein, fertig (ich mach' keine Dias, also wenn er deswegen eine Drittel Blende falsch anzeigt, merk' ich das auf die Dauer sowieso, ohne daß es mir gleich alles versaut).

Bei Tageslicht weiß ich sowieso, was ich nehmen muß (z.Z. Blende 16 und die Zeit, die der Filmempfindlichkeit in Asa entspricht, also bei 100 Asa eine Hundertstelsekunde). Für alles, was von der sommerlichen Mittagssonne in unseren Breiten abweicht, 'ne Blende zugeben oder abziehen - am Mittelmeer 'ne Blende kleiner, morgens oder abends eine Blende größer, im Frühjahr/Herbst oder in offenem Schatten 'ne Blende größer, bei leichter Bewölkung eine, schwerer Wolkendecke zwei Blenden heller und so weiter.

Und die besten Fotos kriegt man, wenn man zu seinem Motiv stiefelt, um den Belichtungsmesser in Richtung Licht zu halten (weiße Kuppel, Scheibe oder Jalousie muß dazu vor der Zelle sein).


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