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 Betreff des Beitrags: Loch statt Linse
BeitragVerfasst: 13.04.2015, 23:32 

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1. Sebstgebaute 4x5 inch Lochkamera mit f ~253; ~114mm Brennweite (~0.45mm Loch)

Dateianhang:
Dateikommentar: Die Kamera
IMG_3232_kl.JPG
IMG_3232_kl.JPG [ 181.94 KiB | 3381-mal betrachtet ]


und hier der 1. Versuch auf Adox MCP 312 (mit Lightroom invertiert)

Dateianhang:
Dateikommentar: 2:30 min
2015-04-13-0002_kl.jpg
2015-04-13-0002_kl.jpg [ 119.37 KiB | 3381-mal betrachtet ]


Dateianhang:
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2015-04-13-0001_kl.jpg
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herzliche Grüße
Mathias

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 Betreff des Beitrags: Re: Loch statt Linse
BeitragVerfasst: 14.04.2015, 08:18 

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Moin Mathias

Mir erscheint das Loch mit 0,45mm etwas zu groß,
und was hast du als Lochmaterial genimmen ?

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Viele Grüße aus dem Vorharz

Peter

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 Betreff des Beitrags: Re: Loch statt Linse
BeitragVerfasst: 14.04.2015, 20:15 

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1. Was den Lochdurchmesser angeht ... so habe ich den Pinhole Camera Design Wizard von http://www.mrpinhole.com genutzt.

Es gibt, was den Lochdurchmesser angeht, unterschiedliche Ansätze diesen zu berechnen.
http://home.online.no/~gjon/pinhole.htm

Ziel war es eine Lochkamera für 4x5 inch Planfilm ohne Vignettierung zu bauen.
Bewusst ist die Kamera so gebaut, das ich die "Löcher" auch wechseln kann, ohne das ich mir einen neue Kamera bauen muss.
(Obwohl ich mir doch wohl eine weitere bauen werde .... diesmal mit Wasserwaage und Peileinrichtung)

2. Ich habe das Alublech von einem Teelicht genommen (0,01mm). Nach Dieters Lochkameraseite dürfte bei der Brennweite keine Vignettierung durch die Materialstärke zu erwarten sein.

Das Loch selber ist mit einer 0,5mm Nähnadel (mit einem Dremel mit hoher Umdrehungszahl) in das Alublech "gebohrt" worden, welches auf einer Hartholzunterlage lag.

Beidseitig mit 400'er, 800'er und 1200'er Schleifpapier geplant.
Anschliessend Bremseinreiniger und Druckluft zum Reinigen.

Test im Diarähmchen, ob das Loch auch wirklich rund ist und ob noch Grate vorhanden sind.

Ein mit eingelegter Streifen Millimeterpapier diente hier zur "Abschätzung" des Durchmessers.
100%ig ist de Methode nicht ... Ich würde den Fehler mal auf +/- 0,02 mm schätzen.

Letztlich ... die Methode "mattes" Fotopapier zu nehmen ... ist spätestens beim Scannen eher suboptimal.

@peterk
Was wäre denn dein Vorschlag für einen Lochdurchmesser bei 114mm Brennweite .... respektive welche Brennweite / Lochdurchmesser Kombination für eine 4x5 inch Kamera?

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herzliche Grüße
Mathias

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 Betreff des Beitrags: Re: Loch statt Linse
BeitragVerfasst: 16.04.2015, 09:04 

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Moin Mathias,

ich habe die Tiefe auf dem Bild nicht richtig eingeschätzt; 0,45 ist laut meiner Unterlagen wohl "richtiger" für f=150 , bei f= 114 soll ein 0,40 Loch "passen" .
Tja, so ist das wohl auf in der Internetwelt.
Und ist ja alles kein Problem, fotografieren ist immer möglich ( ich habe schon bei f= 190 ein 1,00mm Loch eingesetzt , was auch zu groß sein soll ) .
Hat das Teelichtblech wirklich nur 0,01mm Dicke? , schließlich ist ein menschliches Haar 0,03-0,06 mm dick.
Mein bei e-bay gekauftes Lochblech hat eine Dicke von 0,025.
und damit habe ich mehrere Kameras bestückt : Agfa Clack 6x9 mit 0,34,
eine 9x12 Holz-Eigenbau mit f=75 dito und eine 18x24 Pappschachtel mit 0,50 .
Außerdem habe ich mir jetzt eine 6x17 verMeer bestellt. Bin also gut bewappnet für den Pinholeday
Achja, eine tolle Kamera hast du dir da gebaut .
Zeig doch mal Fotos.
Schöne Zeit
Peter

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 Betreff des Beitrags: Re: Loch statt Linse
BeitragVerfasst: 16.04.2015, 13:26 

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Zusatz :
ich habe gerade ein Teelichtblech mit Messschieber nachgemessen : 0,2mm.
Klugscheisermodus aus !
Peter

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 Betreff des Beitrags: Re: Loch statt Linse
BeitragVerfasst: 17.04.2015, 20:58 

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Wohnort: Butzbach
Lacht ... uups ... ich hab mich um eine Stelle geirrt, unsere Billig-Teelichter haben 0,1 mm.
Was nach dem Schleifen und Polieren an Schichtdicke übrig bleibt, ist dann eine andere Geschichte.
Hier versagt dann mein geerbter Baumarkt-Messschieber endgültig.
Wenn ich die Löcher mit dem Diaprojektor prüfe, dann kann ich aber die Beschriftung und Schleifmarken auf dem Blech sehen.

Ich habe ja bewusst die Konstruktion der Kamera so gewählt, das ich die Löcher wechseln kann. Hierzu muss ich zwar die Frontplatte abschrauben, aber das macht man ja auch nicht im Feld. Aktuell liegt sie für einige Modifikationen zerlegt in meiner Werkstatt.
Ich habe hier zudem noch ein ganzes Dia-Magazin voller Teelichtlöcher und werde mich mal munter durch die unterschiedlichen Lochberechnungsformeln durchprobieren. Es gibt ja eine ganze Reihe von Ansätzen um den optimalen Lochdurchmesser zu bestimmen.

Auch die "Lochqualität" spielt ja eine wichtige Rolle für die Bildqualität ... auch hier werde ich noch unterschiedliche Techniken ausprobieren um ein "anständiges" sauberes Loch zu bekommen.

Ich habe auch schon daran gedacht mir eine "professionelle" Lochblende zu kaufen, aber der Reiz liegt für mich einfach daran es komplett selber zu machen. Meine Holde hat ihre Stahl-Box mit einer eBay Lochblende ausgestattet - und die Ergebnisse sind schon beeindruckend. Den Anspruch auf "professionelle" Ergebnisse habe ich hier jedoch nicht. Eine "antik" anmutende Kamera soll auch antik anmutende Bilder produzieren.

8x10 Inch ... habe ich auch schon im Hinterkopf ... aber dann wieder eine aus Holz - Die soll doch auch chic aussehen :-)

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Mathias

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 Betreff des Beitrags: Re: Loch statt Linse
BeitragVerfasst: 25.04.2015, 00:31 

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Die Fotos sind cool :D


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