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 Betreff des Beitrags: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 16.04.2014, 09:31 
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Hallo,

bin mir grad nicht sicher wie ich die Belichtung messen soll. Geplantes Motiv soll ein Schweißer in Action sein d.h. ich werde in einer Werkstatt sein mit einer extrem hellen Lichtquelle als auch einem eher dunklem Umfeld (bei ASA400 1/30-1/60 bei f4). Ich habe da ein paar Problematiken im Kopf:
.) Kurzzeiteffekt
.) unterbelichtete Bereiche
.) überbelichtete Bereiche

Ist es sinnvoll die helle Lichtquelle zu messen als auch die dunkelste und dann ein Mittel zu Bilden oder sich eher an die helle Quelle zu orientieren um der Gefahr eines überbelichteten Bildes zu entgehen?

Die Filme werden XP2 und irgendwas im Bereich TRIX oder HP5 werden. Wenn Zeit ist nehm ich auch noch einen 100er APX

Danke, LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 16.04.2014, 20:47 

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Hallo Stefan,
Dies ist eine spezielle Situation. Hast Du Dir schon überlegt einen Blitz zu einzusetzen (zum Aufhellen des Hintergrundes)? Hier noch ein sehr guter Link zum Thema Belichtung:

http://www.fredparker.com/nuseful.htm

Gruss aus dem Berner Oberland

Hans-3.14

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 16.04.2014, 21:22 

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Blitz ist eine gute idee
versuche ihn nicht auf der kamera sonder ihn
von der Seite oder die arbeitsstelle von oben zuerhellen

gruss ben


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 17.04.2014, 17:36 

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Das ist ganz klar eine Situation, wo ich einen Belichtungsmesser mit Vorschaufunktion verwenden würde, denn mit einem normelen Handbelichtungsmesser ist es ein Ding der Unmöglichkeit sowas vernünftig zu messen, und falls die Kamera einen Belichtungsmesser hat, wird das nur was, wenn sie ein modernes Mehrfeldmesssystem oder Spotmessung hat (mit viel Glück). Ein Spotbeli könnte helfen, aber auch damit ist es schwierig.

Autogen ist sicher etwas besser zu beherrschen als Elektrodenschweißen. Jedenfalls musst du, während der Lichtbogen brennt, die Stellen anmessen, die korrekt belichtet sein sollen, also das Werkstück oder den Schweißer. Beides gleichzeitig richtig belichtet wird vermutlich schon ein Kunststück. Wenn du wirklich mit Beli oder Analogkamera misst, musst du den Lichtbogen oder die Flamme aus der Messung ausschließen, sonst wird das Bild völlig Schwarz mit einem Lichtklecks drauf.
Üben kannst du mit einer starken Halogenbirne in einem raum mit ansonsten keiner Lichtquelle, allerdings ist das noch etliche Blenden dunkler.
Vom Gefühl her wird ein Aufhellblitz beim Autogenschweißen helfen, gegen Elektro aber abkacken. Vielleicht täusche ich mich dabei aber, das ist echt schwer einzuschätzen.

Wenn du nicht mit der Digi oder Pola eintestest, dann auf jeden Fall eine Belichtungsreihe machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 17.04.2014, 18:08 
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Und wenn es ein stimmungsvolles Bild werden soll? Der Schweißer vom Lichtbogen beleuchtet aus seinem dunklen Umfeld herausgeschält? Also, den Lichtbogen anzumessen halte ich für extrem schwierig und selbst wenn man einen Wert bekommt, wird man ihn kaum in die Praxis umsetzen können. Für ein Bild mit Atmosphäre würde ich versuchen, nur den Schweißer anzumessen und ihn gezielt unterbelichten, vielleicht zwei Blenden. Der Lichtbogen ist dann immer noch brutal überbelichtet, aber das ist dann eben so - wenn man dem Schweißer bei der Arbeit zusieht, hat man ja den gleichen Eindruck. Soll das Foto eher dokumentarisch werden, dann würde ich auch etwas mit Blitz probieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 18.04.2014, 06:24 
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Nun es sollte schon eine kleine Bildwirkung entstehen. Ich mag Blitzbilder normal nicht so außer in speziellen Fällen vielleicht mal. Denke die Methode auf den Schweißer den Belichtungsmesser zu halten wird das beste sein. Mit der Kamera zu messen hatte ich so und so nie vor.

Vielleicht gibts ja nächste Woche schon ein paar Bilder hier :)

Danke und LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 18.04.2014, 09:33 

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hallo

beim blitzen muss man ja auch nicht immer volle kanne drauf halten.
oft tut es 1/32 oder 1/64 blitz auch.

da ist es oft wirklich fein vorher mal mit einer digiknipse herum zu probieren.

lg

thomas

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 18.04.2014, 10:54 
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Naja nun ists passiert :wink: Mal sehen was die Entwicklung zu Tage bringt. Das mit Digiknipse bring ich irgendwie nicht übers Herz. Da vertrau ich lieber auf Erfahrung und Bauchgefühl.

Bissl Glück zur Erfahrungserweiterung braucht man halt auch :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 18.04.2014, 11:56 
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Zitat:
Das mit Digiknipse bring ich irgendwie nicht übers Herz. Da vertrau ich lieber auf Erfahrung und Bauchgefühl.


heheheee, find'sch gut!!!

Grüße
Andreas

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 18.04.2014, 13:30 

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Stefan hat geschrieben:
...Das mit Digiknipse bring ich irgendwie nicht übers Herz. Da vertrau ich lieber auf Erfahrung und Bauchgefühl. ...


Ich messe in solchen Fällen gerne mal mit dem Handbeli, und dann probiere ich es aber trotzdem digital aus, damit kein Film verschwendet wird, oder gar wichtige Bilder unbrauchbar sind. So erkennt man Fehler gleich, und kann sich überlegen was man falsch gemessen hat. Später weiß man vl nicht mehr genau, was man wie gemessen und belichtet hat. Ich nehme mir zwar immer vor, Notitzen zu machen, aber es bleibt meißt beim Vorsatz.

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 18.04.2014, 15:29 

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hallo

mensch stellts euch nicht so an.

das kann man ja auch mal zuhause probieren um etwas gefühl dafür zu bekommen.

früher hats dafür sofortbild gegeben.

bei sw find ich das so und so nicht so tragisch, ausser man hängt zu sehr am zonensystem :mrgreen:

ausserdem einfach mehrere bilder mit verschiedenen einstellungen machen.

lg

thomas

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 24.04.2014, 17:53 

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Das Zonensytem wäre hier vorteilhaft. Ist doch nichts anderes als eine Kontrastbewertung zwischen Weisspunkt und Schwarzpunkt und danach die Entwicklung länger oder kürzer zu machen. Oder die Belichtung dahinschieben wo man es für richtig hält.

@Thomas musste einfach für die Zonerei eine Lanze brechen

:wink:
Ich würde die Lichter nicht im Lichtbogen oder in der Flamme messen,
Sondern in den Reflexionen und eine Belichtungsreihe an setzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 24.04.2014, 22:47 
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Ich denk so schlecht sinds ned gworden :)

Das Rechteckige: Leica M7 mit Zeiss Biogon 35mm und XP2

Das quadratische: Rolleiflex 3.5T mit TMAX 400

Belichtungen mit einem Handbelichtungsmesser gemessen.


Dateianhänge:
Film4265_24a.jpg
Film4265_24a.jpg [ 100.46 KiB | 4771-mal betrachtet ]
Film0212_05.jpg
Film0212_05.jpg [ 187.29 KiB | 4771-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 25.04.2014, 11:05 
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So schlecht ned? Sie sind super geworden! Gratuliere!
LG
Federica

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Belichtung beistarken Helligkeitsunterschieden
BeitragVerfasst: 25.04.2014, 11:50 

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hallo

schöne bilder

gruss

thomas

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