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 Betreff des Beitrags: Kurze Frage zum Rollei Infrared
BeitragVerfasst: 20.03.2008, 17:24 
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Hallo,
bei mir versagt grad die Logik:

In der Messucher-Kamera liegt ein Rollei Infrared 400.
Vor dem Objektiv ist ein Hoya R72 IR Schwarzfilter.
Der Film soll ja, mit Filter für echte IR-Aufnahmen, so um die 25 ASA belichtet werden.

Und nun die Frage: Muss ich nach der Lichtmessung mit 25 ASA noch 'nen Verlängerungsfaktor für den Filter draufschlagen, oder ist der Wert schon für einen Schwarzfilter kalkuliert?

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#239

Nichts ist antiquierter als das Unerwartete, das Spontane, die unmanipulierte subjektive Wahrnehmung des Realen.
Nichts ist antiquierter als die Fotografie, die diese Qualitäten in sich vereint.


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BeitragVerfasst: 20.03.2008, 17:34 
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Danke für die Hilfe.
Und die Lamellen vom Zentralverschluss meiner Fuji machen auch 'nen metallenen Eindruck. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Kurze Frage zum Rollei Infrared
BeitragVerfasst: 21.03.2008, 10:43 
Kryztoff hat geschrieben:
Hallo,
bei mir versagt grad die Logik:

In der Messucher-Kamera liegt ein Rollei Infrared 400.
Vor dem Objektiv ist ein Hoya R72 IR Schwarzfilter.
Der Film soll ja, mit Filter für echte IR-Aufnahmen, so um die 25 ASA belichtet werden.

Und nun die Frage: Muss ich nach der Lichtmessung mit 25 ASA noch 'nen Verlängerungsfaktor für den Filter draufschlagen, oder ist der Wert schon für einen Schwarzfilter kalkuliert?

Nein, der Korrekturwert ist grundsätzlich eingerechnet, da der Film sonst, d.h. wenn man den Film nicht mit IR Filter verwendet 400 ASA Sollwert hat.


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BeitragVerfasst: 21.03.2008, 11:36 
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Ok, "Verlängerungsfaktor vom Schwarzfilter" klingt auch irgendwie komisch ;)

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BeitragVerfasst: 21.03.2008, 14:31 
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Hallo
Ich würde noch eine ungefilterte Aufnahme mit 400 ASA machen. Somit kannst du Entwicklungsfehler ausschliessen. Eine Belichtungsserie ist sicher zu empfehlen. Generell gilt bei IR-Filmen: Bei bewölktem Himmel etwas reichlicher belichten (verminderter IR Anteil), tiefstehende Sonne etwas knapper belichten. Wichtig: Vergiss die Schärfekorrektur nicht!

Nach meiner Erfahrung ist weniger der Verschluss das Problem sondern die Filmandrückplatte. Die kann sich - wenn sie nicht glatt sondern strukturiert ist - bei heissen Temperaturen an der Sonne schon mal auf Film verewigen. Ist mir schon mal mit der Pentax LX passiert.

Bin gespannt ob dir der Rollei IR400 gefällt. Ich mag den FIlm nicht sonderlich, der IR-Effekt ist mir zu schwach ausgeprägt. Ich hatte früher immer den Kodak HIE und im Mittelformat den Konica IR750 - beide verstorben, sniff. Diesen Sommer will ich mich mal an den Efke wagen.

Grüsse Christian

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Diane Arbus

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BeitragVerfasst: 21.03.2008, 15:38 
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Hab den Film gerade belichtet. Sehr reichlich, aber das sollte bei dem Wetter nötig sein. (bei 12 ASA noch eine blende drauf gegeben) Werde ihn heute Abend entwickeln, bin gespannt. Vom Kodak HIE wurde mir abgeraten. (Was aber nicht bedeutet dass ich ihn nicht ausprobieren werde, sollte ich mit dem Rollei nicht zufrieden sein) Ich fotografiere übrigens fast ausschließlich auf Rollfilm. Da scheint nicht jeder IR-Film so unkompilziert in der Handhabung zu sein. (wegen reduzierter ir-empfindlichkeit?) Welchen Filter hast du benutzt?

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BeitragVerfasst: 22.03.2008, 00:21 
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Bin von den Ergebnissen des Films sehr angetan, aber dazu später an dieser Stelle mehr.

Bild

Ostergrüße

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BeitragVerfasst: 22.03.2008, 11:27 
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Nun nochmal ein kurze sehr subjektive Einschätzung:

Habe den Film nach 5minutigen Vorwässernin 6min 1+7 RHS entwickelt. Als ich die Negative sah, dachte ich im ersten Moment es wären Positive.
Ich habe wegen des trüben Wetters sehr großzügig (gemessen 12ASA +1blende) belichtet und lag glücklicherweise mit der Schätzung genau richtig.
Für den Scanner jedoch sind die Negative sehr dicht, regelrecht knackig geworden. Der Film ist sehr scharf. Die Tonwerte sind aber trotzdem ausgezeichnet!
Den nächsten Film werde ich aber in höherer Verdünnung entwickeln, da ich es gerne etwas softer habe.

Bild
f8/1sek FujiGW670

Ein sehr interessanter Film, den ich in Zukunft intensiv zum Einsatz bringen will.
Wer hat noch Erfahrungen mit IR-Film gemacht? (die Saison naht) ;)

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BeitragVerfasst: 22.03.2008, 13:15 
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Kryztoff hat geschrieben:
Vom Kodak HIE wurde mir abgeraten. (Was aber nicht bedeutet dass ich ihn nicht ausprobieren werde, sollte ich mit dem Rollei nicht zufrieden sein) Ich fotografiere übrigens fast ausschließlich auf Rollfilm. Da scheint nicht jeder IR-Film so unkompilziert in der Handhabung zu sein. (wegen reduzierter ir-empfindlichkeit?) Welchen Filter hast du benutzt?


Hallo
Sehen gut aus deine Fotos, aber irgendwie fehlt mir beim Rollei der ausgeprägte IR Effekt. Willst du den Kodak HIE mal ausprobieren musst du dich beeilen. Soviel ich weiss hat Kodak die Produktion eingestellt :cry: . Den HIE gibts nur als Kleinbild. Er ist aufgrund seiner hohen IR-Sensibilisierung extrem Lichtempfindlich. Dieser Film darf nur in absoluter Dunkelheit in die Kamera eingelegt werden, ansonsten gibts Verschleierungen! Das spezielle am HIE ist die fehlende Lichthofschutzschicht, daher gibt es den typischen Überstrahlungseffekt. Sieht sehr mystisch aus. Der HIE erziehlt schon mit normalem Rotfilter kräftige IR-Effekte. Daher kann auch ohne Stativ fotografiert werden, wem die 50 ASA (ohne Filter gemessen) noch reichen.
Früher gabs noch den Konica IR750. Der ähnelte dem Rollei aber ich fand den Konica knackiger.

Gruss Christian

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BeitragVerfasst: 22.03.2008, 17:29 
Hallo,
die Bilder sehen vom Kontrast und den Grauwerten her gut aus nur die Motive wirken etwas beliebig wie rein zufällig aufgenommen. Wäre gut wenn ein im Forum veröffentlichtes Bild einen inhaltlichen Sinn und kompositorische Bedeutung haben. Nur zu Zeigen die Technik hat funktioniert ist für eine Veröffentlichung zu wenig, eher umgekehrt, wenn es einen bedeutenden Inhalt gibt kann man bei der technischen Perfektion Abstriche machen.
Würde niemals ein Bild Veröffentlichen zu dessen Inhalt nicht ein zweistündiger Vortrag möglich wäre. Wäre schön wenn das Bild dem Betrachter etwas vermittelt und das sollte über 'hab ne Kamera und ein Labor' hinaus gehen, etwas was den Betrachter am Inhalt des Bildes fesseln könnte und ihn in den Bann ziehen könnte.
Versteh mich nicht falsch, diese beiden s/w Aufnahmen sind wunderbar, technisch gelungen aber inhaltlich und kompositorisch ist nichts zu erkennen.

gruß beuys


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BeitragVerfasst: 22.03.2008, 17:46 
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beuys hat geschrieben:
Hallo,
die Bilder sehen vom Kontrast und den Grauwerten her gut aus nur die Motive wirken etwas beliebig wie rein zufällig aufgenommen. Wäre gut wenn ein im Forum veröffentlichtes Bild einen inhaltlichen Sinn und kompositorische Bedeutung haben. Nur zu Zeigen die Technik hat funktioniert ist für eine Veröffentlichung zu wenig, eher umgekehrt, wenn es einen bedeutenden Inhalt gibt kann man bei der technischen Perfektion Abstriche machen.
Würde niemals ein Bild Veröffentlichen zu dessen Inhalt nicht ein zweistündiger Vortrag möglich wäre.
gruß beuys


Salü!

Aber hier gehts doch um "Aufnahmetechnik" und nicht um Galerie/Präsentation? Ich denke Kryztoff gings auch nur ums ausprobieren und zeigen was der Film für Eigenschaften hat. Ich bin manchmal froh um solche Testfotos...und das mit dem zweistündigen Vortrag lässt sich auch mit diesem Foto hinkriegen... :lol:

Grüsse Christian

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BeitragVerfasst: 23.03.2008, 14:20 
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Das war ein einfacher Probefilm, aber nichteinmal hier sind die Motive beliebig gewält, sondern wurden nach Kontrastumfang und anderen Bedingungen ausgesucht.

Man kann auch zwei Stunden lang reden ohne was zu sagen.

Weiße Ostern, mit oder ohne Woodeffekt, wünsch ich ;)

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