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 Betreff des Beitrags: Fotografieren heute - 3-4 Aufnahmen und weg?
BeitragVerfasst: 21.10.2007, 18:56 

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Heute, am heiligen Sonntag, hatte ich mir eine "Photo-Session" am frühen morgen, kurz vor Sonnenaufgang zugestanden und zwar hier in Berlin, die "Stelen" in der Gedenkstätte für die Ermordung der Juden, in der Ebertstraße.

Unter anderem wollte ich meine neu erworbene Kamera, die Canon Eos 50, geladen mit einem Diafilm 100-36 und mit meiner alten. die Canon T90 mit einem Kodak BW400CN-Film.

Das war alles kurz vor acht Uhr und die Sonne kam langsam hinter den Dächern hervor, ich war im Gegenlicht und zwischen den Stelen war eine tolle Licht/Schatten Atmosphäre. Nachdem ich auch mein Stativ auf einer höheren Stele eingerichtet hatte, etwa einen halben Film durchgezogen war, kam ein Mann im mittleren Alter, mit einer dicken Kamera und weißem, dicken Objektiv vor dem Bauch hängend (ich glaube das war eine Canon EOS 1V), schoss drei oder vier Fotos, kam auf mich zu und fragte: "Auch noch analog arbeitend?" Nach meiner zustimmenden Antwort verschwand er wieder.

Drei oder vier Fotos oder Schappschüsse(?) mit soo einer Kamera und wieder weg. ich fragte mich, ob sein Film vielleicht noch für diesen Monat reichen müsste? Dass die Kompakt-DigiGrafen schnell mal mit ausgestrecktem Arm und auf 3-fach-Tele ein paar verwackelte Fotos schießen, ist schon klar. Aber der mit der dicken Ausrüstung? Das ist doch nicht normal?

Was sagen gute Fotografen und auch Fotografenausbilder? Fotografien werden wie Froschlaich produziert, denn nur wenige kommen durch.


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BeitragVerfasst: 21.10.2007, 19:05 
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Ich persönlich hadhabe es weder wie Du, noch wie er. Ich versuche mich mit einem Motiv lange genug zu beschäftigen, um dann mit 1-3 Auslösungen hinzukommen. Mehr nur bei widrigen Bedingungen oder bei lebendigem Motiv.


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ich mache einfach öfters mittlere bis ausgedehnte Spaziergänge...
eine Kamera ist meist dabei...
dabei sehe ich mir meine Umgebung mit offenen Augen an...
wenn mich ein Bild ansieht, korrigiere ich nur noch etwas meine Position.. und wenn es dann JA sage, mache ich das Bild...
und eben... ein Bild...
mehrere mach ich nur.. wenn's mich nicht sooo anspricht oder es sich was tut :)

_________________
#238
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BeitragVerfasst: 22.10.2007, 08:19 

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Sigrid hat geschrieben:
ich mache einfach öfters mittlere bis ausgedehnte Spaziergänge...
eine Kamera ist meist dabei...
dabei sehe ich mir meine Umgebung mit offenen Augen an...
wenn mich ein Bild ansieht, korrigiere ich nur noch etwas meine Position.. und wenn es dann JA sage, mache ich das Bild...
und eben... ein Bild...
mehrere mach ich nur.. wenn's mich nicht sooo anspricht oder es sich was tut :)


So habe ich doch gar keine Vergleichsmöglichkeit und muss doch das nehmen, was ich da produziert habe. Die Frage ist doch, was will ich? Will ich für mich tolle Fotos machen, oder eine bestimmte Situation im Vorbeigehen mal aufnehmen, wo man meistens hinterher sagt, dass die Realität doch anders war oder man passt seine Meinung dem Bild an. Bin also sehr unkritisch, zwangsläufig.

Muss man denn Unmengen an Motiven produzieren oder sind wenige gute, dafür aber mehr zur Auswahl, nicht sinnvoller? Beim 36er-Film, 36 verschiedene Motive(wo nehme ich die bloß alle her)? Das heißt für mich Quantität statt Qualität. Es könnte aber auch heißen, das Geld für den ausgegebenen Film und die nachfolgenden Kosten für die Fotos effektiv einsetzten zu müssen.

Ein Hobby kostet immer Geld, aber hauptsächlich Zeit und man tut es doch aus Liebe um was tolles herzustellen, zumindest versucht man es. Dass das nicht immer klappt, ist schon klar, man ist ja kein Profi, auch die machen viele Fehler und produzieren" Froschlaichen". Aus den unterschiedlichen Aufnahmen von einem Motiv lerne ich auch sehr viel. Sehe die vielen Möglichkeiten die es gibt und welches Bild mich am meisten anspricht.

Ich denke, dass bei vielen im Hinterkopf "Geld sparen" steckt, sich also dem allgemeinen Denken der Knipser (auch noch bei den Digi-Knipser - steckt wohl tief drin), was ja der Rest außerhalb der Hobbyfotografen ist, anpasst und man sonst in Erklärungsnöten käme. Diese Sprüche: "Das hast du doch gerade schon fotografiert", oder die Frau/Mann: "Da bin ich aber schlecht getroffen worden", oder, oder ... .

:?: :roll:

Auch als Hobbyfotograf plane ich genau so wie anderen Hobbianer die z.B. Ihre Flugmodelle oder Schiffe bauen wollen. Warum soll das beim Hobby-Fotografen anders sein? Hobbyfotograf zu sein bedeutet für mich nicht den Profis nacheifern zu wollen und auch nicht den Knipsern (die allgemeine Meinung) , sondern seinen eigenen Weg zu finden um etwas schönes, erfreuliches, in unserem Fall Fotos, herstellen zu können.


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BeitragVerfasst: 22.10.2007, 18:39 

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Genau so mist das.

Michael


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BeitragVerfasst: 22.10.2007, 18:42 

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Michael Slogsnat hat geschrieben:
Genau so mist das.

Michael


Sollte natürlich heißen: Genau so ist das. :oops:
Michael


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BeitragVerfasst: 23.10.2007, 10:43 
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Ich mache auch eher weniger Fotos. Immerhin muß man nix totknipsen. Serien mit unterschiedlichen Werten sind aber auch leicht mal dabei (3-4 Fotos lang)
Ein Film muß imho auch nicht voll sein - oft spule ich den schon mit knapp über 20 Fotos zusammen.

Gruß
Torsten

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The man behind the camera, das ist das wichtigste!
#282


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 Betreff des Beitrags: My way
BeitragVerfasst: 24.10.2007, 02:05 
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Es ist völlig unwichtig was und wie andere fotografieren. Ich fotografiere aus meinen ganz eigenen Gründen. Meine Bilder wird kaum jemand anders als ich oder gelegentlich meine Frau zu sehen bekommen. Folglich lege ich meine ganz eigenen Beweggründe fest die mich dazu bewegen mit mehr oder weniger schwerem Gerät durch die Gegend zu ziehen.Ich versuche Bilder zu machen die erstmal mir gefallen. Da kann eine ausgewogene Bildkomposition rauskommen mit bedeutungsschwerer Aussage,oder etwas experimentelles meistens kommt Ausschuß raus, was mich dann auch nicht weiter stört, es macht schon Freude mit dem Gerät als solchem sinnvoll beschäftigt zu sein. Gleiches gilt für die DUKA wo die Motive ihre Endfassung erhalten und wo ich auch nicht frage wie machen die andern das. Sowas frage ich nur wenn ich einen Tip brauche.
Wirklich brauchbares habe ich entnommen aus zwei Bildbänden vom time life Verlag, "Die Kunst der Fotografie" und "die klassischen Themen". Danach habe ich keine Fotobücher mehr gelesen.
herzlichst
laborator

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Die logarithmische Dichte eines Films
ist der dekadische Logarithmus
des reziproken Wertes des Transmissionsgrades
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 Betreff des Beitrags: Re: Fotografieren heute - 3-4 Aufnahmen und weg?
BeitragVerfasst: 24.10.2007, 02:12 
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Strohmann hat geschrieben:
Heute, am heiligen Sonntag, hatte ich mir eine "Photo-Session" am frühen morgen, kurz vor Sonnenaufgang zugestanden und zwar hier in Berlin, die "Stelen" in der Gedenkstätte für die Ermordung der Juden, in der Ebertstraße.

Unter anderem wollte ich meine neu erworbene Kamera, die Canon Eos 50, geladen mit einem Diafilm 100-36 und mit meiner alten. die Canon T90 mit einem Kodak BW400CN-Film.

Das war alles kurz vor acht Uhr und die Sonne kam langsam hinter den Dächern hervor, ich war im Gegenlicht und zwischen den Stelen war eine tolle Licht/Schatten Atmosphäre. Nachdem ich auch mein Stativ auf einer höheren Stele eingerichtet hatte, etwa einen halben Film durchgezogen war, kam ein Mann im mittleren Alter, mit einer dicken Kamera und weißem, dicken Objektiv vor dem Bauch hängend (ich glaube das war eine Canon EOS 1V), schoss drei oder vier Fotos, kam auf mich zu und fragte: "Auch noch analog arbeitend?" Nach meiner zustimmenden Antwort verschwand er wieder.

Drei oder vier Fotos oder Schappschüsse(?) mit soo einer Kamera und wieder weg. ich fragte mich, ob sein Film vielleicht noch für diesen Monat reichen müsste? Dass die Kompakt-DigiGrafen schnell mal mit ausgestrecktem Arm und auf 3-fach-Tele ein paar verwackelte Fotos schießen, ist schon klar. Aber der mit der dicken Ausrüstung? Das ist doch nicht normal?

Was sagen gute Fotografen und auch Fotografenausbilder? Fotografien werden wie Froschlaich produziert, denn nur wenige kommen durch.


Das war vielleicht ein Zeitungsfotograf, dem grade noch das Motiv zum Artikel in der Montagsausgabe fehlte. Ein paar Biilder (Dias)?sind schneller gemacht als ein ganzes Pressearchiv zu durchpflügen.
laborator

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BeitragVerfasst: 24.10.2007, 07:13 
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Strohmann hat geschrieben:
Beim 36er-Film, 36 verschiedene Motive(wo nehme ich die bloß alle her)? Das heißt für mich Quantität statt Qualität.


Offen gesagt halte ich das für eine völlige Verdrehung! :shock: Für mich heißt Quantität statt Qualität, sich nicht auf das gefundene Motiv und die Lichtsituation einzulassen um 1-3 überlegte Bilder zu machen sondern stattdessen mal eben einen Film durchzuziehen, in der Hoffnung, es möge dann schon was dabei sein, was die Stimmung wiedergibt.

Das glatte Gegenteil also.

Eine wichtige Ausnahme bilden - das hatte ich schon geschrieben - lebende Motive: Menschen, Tiere, Sport.


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BeitragVerfasst: 26.10.2007, 10:34 

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archinaut hat geschrieben:
Strohmann hat geschrieben:
Beim 36er-Film, 36 verschiedene Motive(wo nehme ich die bloß alle her)? Das heißt für mich Quantität statt Qualität.


Offen gesagt halte ich das für eine völlige Verdrehung! :shock: Für mich heißt Quantität statt Qualität, sich nicht auf das gefundene Motiv und die Lichtsituation einzulassen um 1-3 überlegte Bilder zu machen sondern stattdessen mal eben einen Film durchzuziehen, in der Hoffnung, es möge dann schon was dabei sein, was die Stimmung wiedergibt.

Das glatte Gegenteil also.

Eine wichtige Ausnahme bilden - das hatte ich schon geschrieben - lebende Motive: Menschen, Tiere, Sport.


Ich meine nicht Familienaufnahmen und auch nicht Schnappschüsse oder beim Spazierengehen mit der Frau/Familie Fotos machenn zu wollen (mache ich nicht gerne), sondern EIN Thema "zu bearbeiten. Ich stelle mir selbst ein Thema. so als hätte ich von einem Fremden einen bezahlten Auftrag erhalten und derjenige hätte große Ansprüche. Würdest du da nur 3 Aufnahmen machen und ein Foto abliefern? Das heißt, ich verbeiße mich manchmal in einer Sache und das kann zeitlich ganz schön aufwendig werden.

Was du oben schreibst, wäre ein kopfloses Fotografieren. Und noch etwas, eine Stimmung kann man nicht darstellen, da spielt das momentane Gefühl eine Rolle oder die "stimmungsvolle Aufnahme" spricht nur dich an, weil du dich wieder da hinein versetzten kannst. Sonnenunter-/aufgänge sind keine stimmungsvolle Fotos, das ist Alltag. Eine Stimmung spiegelt auch ein Gesicht wieder, aber fang das mal ein.

"...die Lichtsituation einzulassen um 1-3 überlegte Bilder zu machen..."
Ich lasse mich auf keine Lichtsituation ein. Entweder das Licht ist für mich in Ordnung und ich mache die Aufnahmen, verändere es (Blitzgeräte/Aufheller) oder ich lasse es und komme mehrmals wieder, wenn es möglich ist. Nur etwas unbedingt aufnehmen zu wollen, da spare ich mir das Filmmaterial.
Ich gehöre nicht zu denen die im Jahresdurchschnitt 8-12 36er-Filme durchziehen. Das waren mal Erhebungen vor rund 10-15 Jahren.


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BeitragVerfasst: 26.10.2007, 17:27 
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@Strohmann: Mein Faible ist (auch wenn das nicht Originell ist) die Straße. Dort muss ich so 'arbeiten', wie ich es beschrieben hatte. Weder kann ich dort Licht hinzufügen, noch kann ich zu einer anderen Tageszeit wiederkommen, dann dürfte (meist) der besondere Moment verstrichen oder das Motiv verschwunden sein. Aber ich gebe gerne zu, dass ich ausgehend von dieser Vorliebe verallgemeinert habe.

Dennoch: Gerade auch wenn ich Blitzen könnte oder wenn ich mir die Zeit nehemen könnte, für das richtige Licht immer wieder zu kommen, würde ich meinen, dass ich nur (wenige) einzelne Bilder eines Motivs machen würde, niemals 20 oder 30. Selbst digital mache ich das nicht anders (ja, ich gebs zu :roll: ).

Und Sonnenuntergänge meinte ich jetzt eher nicht. Was ich meinte sind Momente wie dieser:

Bild

Da habe ich lange am richtigen Ausschnitt und der richtigen Reflektion und Schärfe gebastelt, und dann gelauert, bis der richtige 'Passant' (Radfahrer) vorbeikommt, um die Sache (für mich) abzurunden...


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BeitragVerfasst: 26.10.2007, 20:21 

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archinaut
Na klar, jeder wie er es machen will. Für manche Landschaftsaufnahme habe ich Tage gebraucht, weil das Licht nicht stimmte, die Schatten falsch waren, ich doch noch einen besseren Standpunkt gefunden habe. Obwohl üblich, benutze ich selten einen Weitwinkel und je nach "Landschaftslage" auch öfters Hochformat, natürlich nur mit Stativ und probiere verschiedenen Filtern/Vorsätzen (von Cokin) aus und nur Diafilm.

Bin aber kein Landschaftsfotograf, schleiche mich aber relativ oft durch die Gegend. Meine Vorliebe gilt eher eher das figürliche wie verschiedene Puppen, Clownpuppen, Statuen, alles in relativ klein.
So hat jeder seine Gebiete und natürlich seine Eigenarten (Macken :wink: ) .

Ich wollte auch ein Bild hochladen, weiß aber nicht wie es geht.

Gruß Klaus :lol:


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BeitragVerfasst: 26.10.2007, 21:41 
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Strohmann hat geschrieben:
archinaut
Ich wollte auch ein Bild hochladen, weiß aber nicht wie es geht.


Irgendwo hosten (eigener Webspace oder z.B. kostenlos bei www.imageshack.us) und die URL dann mit dem 'Img'-Knopf einbinden. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach ;-)


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BeitragVerfasst: 27.10.2007, 01:01 
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Sigrid hat geschrieben:
ich mache einfach öfters mittlere bis ausgedehnte Spaziergänge...
eine Kamera ist meist dabei...
dabei sehe ich mir meine Umgebung mit offenen Augen an...
wenn mich ein Bild ansieht, korrigiere ich nur noch etwas meine Position.. und wenn es dann JA sage, mache ich das Bild...
und eben... ein Bild...
mehrere mach ich nur.. wenn's mich nicht sooo anspricht oder es sich was tut :)


Bei mir schaut es ähnlich aus. Mir sticht was ins Auge, vielleicht ein Positionswechsel und dann der Blick in den Sucher. Ist mir schon so gegangen, das es dann doch nichts mit der Aufnahme wurde. Klar kann ein Motiv von mehreren Seiten interessant sein und auch eine Fotoserie zum vergleichen ist manchmal aber eher selten angebracht. Ich habe schon festgestellt, das durch so eine "erzwungene" Fotoserie eigentlich nichts herausragendes rauskommt, bzw. eine Serie keine Garantie ist, das zumindest ein gutes Bild dabei ist.
Bei mir kommt zuerst das Auge, dann der Blick durch den Sucher und jetzt erst die Entscheidung, hop oder flopp :wink:
Vielleicht bin ich dadurch manchmal etwas zu langsam, aber der Anteil an langweiligen Schrottbilder oder Allerweltsschonhunderttausendmalgeschossenbildern, die nach dem entwickeln nur überflogen werden ist gemindert. Hat natürlich nichts mit Sparsamkeit am Film zu tun, das ist schliesslich das billigste für mich :wink:
Eher das "rauskitzeln" des optimalen Bildes, und dann mit Erfolg gekrönt, das macht mir Spass.
Wie gesagt, meine Meinung, so mache ich das. Verallgemeinern kann man bei unserem Hobby sowieso nichts, zum Glück :D

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"Das Gute hängt vom Blickwinkel des Betrachters ab."


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