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 Betreff des Beitrags: belichtungsmesser und mittelformat
BeitragVerfasst: 21.08.2007, 08:11 

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hallo

beim letzten treffen mit jörg sind wir kurz auf einthema gekommen das mir nun doch noch zu denken gibt.

ich habe einenraynox beli.

wenn ich jetzt mittelformat 6x6 belichte soll ich eigentlich einfach die angezeigten werte verwenden oder sind die werte des beli rein für kb und ich müsste immer, sagen wir mal eine blende mehr geben?

bei sw ist es bis jetzt nicht so trageisch gewesn mit der lubitel. ich will mich aber ja auch mal verbessern. :wink: :D

bitte um kurze geistige hilfe

gruss

thomas

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seit ewigkeiten anfänger - aber schön langsam wird´s was
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BeitragVerfasst: 21.08.2007, 08:29 
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Ohne den raynos Beli zu kennen behaupte ich jetzt mal:

Die angezeigte Zeit-Blenden-Kombination wird 1:1 übertragen - gleiche ASA des Films vorausgesetzt. Die absolute Lichtmenge, die ein MF-Objektiv durchlässt ist zwar grösser, aber Du hast auch eine grössere Fläche zu belichten. Dieser Effekt hebt sich also auf.

Der einzige Unterschied, den Du bei gleicher Zeit-Blenden-Kombination zwischen KB und MF feststellen wirst, ist die Tiefenschärfe - denn die ist zusätzlich vom Format abhängig: Je grösser das Format, desto weniger Tiefenschärfe bei gleicher Blende.

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#66
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BeitragVerfasst: 21.08.2007, 14:15 

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Hallo Thomas,

Kay hat das richtig und sehr gut erklärt.

Aber Deine Frage hat bei mir wieder eine andere Frage geweckt, die mir schon mal vor einigen Jahren in den Sinn gekommen ist:

Die gewöhnliche Blendenangabe beschreibt ja das Verhältnis Blendenöffnung zur Brennweite. Was ist nun aber mit den Lichtverlust durch die im Strahlengang befindlichen Gläser?! Genauer: Ein 4-linsiger Tessar-Typ hat eine überschaubare und nicht wirklich relevante Anzahl von lichtschluckenden Glas-Luft-Übergängen. Was findet aber bei einem 18-linsigen Super-Zoom statt? Trotz super Oberflächenvergütungen kommt dort ca. nur noch die Hälfte Licht durch! Berücksichtigen das die Hersteller, indem die Blendenzahl virtuell, also abweichend von der physisch Realen, angegeben wird?

Über Mutmaßungen und Antworten freut sich

der Ulli :-)


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BeitragVerfasst: 21.08.2007, 14:24 

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hallo

danke für eure antworten

@ulli: dazu was zu sagen fühl ich mich etwas überfordert. :wink:
da lass ich mal lieber die experten ran :D :D

gruss

thomas

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BeitragVerfasst: 21.08.2007, 19:31 

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Wohnort: Berlin
gabull hat geschrieben:
Hallo Thomas,

Kay hat das richtig und sehr gut erklärt.

Aber Deine Frage hat bei mir wieder eine andere Frage geweckt, die mir schon mal vor einigen Jahren in den Sinn gekommen ist:

Die gewöhnliche Blendenangabe beschreibt ja das Verhältnis Blendenöffnung zur Brennweite. Was ist nun aber mit den Lichtverlust durch die im Strahlengang befindlichen Gläser?! Genauer: Ein 4-linsiger Tessar-Typ hat eine überschaubare und nicht wirklich relevante Anzahl von lichtschluckenden Glas-Luft-Übergängen. Was findet aber bei einem 18-linsigen Super-Zoom statt? Trotz super Oberflächenvergütungen kommt dort ca. nur noch die Hälfte Licht durch! Berücksichtigen das die Hersteller, indem die Blendenzahl virtuell, also abweichend von der physisch Realen, angegeben wird?

Über Mutmaßungen und Antworten freut sich

der Ulli :-)


Hlallo Ulli,
da kann ich nur schreiben: das Equipment Kamera/Objektiv mit Film/Entwickler eintesten.
Hier könnt ihr euch einlesen:
http://www.ottobausw.de/tipps&tricks.html
Falls Fragen dazu sind, wird Herr Dr. Otto Beyer bestimmt weiterhelfen, er ist auch Mitglied bei uns. Ich kenne ihn vom Phototec-Forum - ein sehr höflicher und kompetenter Mann.

Gruß aus Berlin
von Simone

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Fotografiert ihr noch oder manipuliert ihr schon?
#130


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BeitragVerfasst: 21.08.2007, 20:00 

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Danke Simone,

aber so war das nicht gemeint. Dass man um sorgfältiges Eintesten nicht herum kommt, ist klar. Es ist eher der theoretische Aspekt an der Geschichte, der mich interessiert ... ;-)

Gruß,

Ulli


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BeitragVerfasst: 22.08.2007, 01:06 
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Beiträge: 2565
Wohnort: Frankfurt
Da die Suppenzooms ja in der Regel vor Kameras mit TTL-Messung hängen sollte das kein Problem sein. Zudem habe ich irgendwo mal gelesen, daß bei ordentlicher Vergütung der Lichtverlust pro Glas-Luft-Fläche nur noch bei 0,x Prozent liegt, was dann auch bei 15 Linsen nicht allzuviel ist, wenn man bedenkt, daß eine Blende mehr 100% mehr Licht ist.

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#12.
Ambassadeur de l'association des objecteurs de la photographie numérique en Suisse im Frankfurter Exil.


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BeitragVerfasst: 22.08.2007, 21:01 
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Registriert: 21.07.2006, 16:29
Beiträge: 161
Thomas Kaltschmidt aus der FC tut immer so, als würde er alles wissen, was mit Objektiven zusammenhängt - seine Erklärungen kommen leider (!) immer nur kleckerweise.

Aus seinen Informatiönchen habe ich immerhin behalten, daß die Lichtstärke immer bei Unendlichstellung (Tubus eingefahren) bestimmt wird und beim Ausfahren schon mal um 1/3 -1/2 Blende abnehmen kann. Es gibt auch Namen für das Phänomen, habe ich aber vergessen ("effektive Blende"?). Richtig ist, daß die Kameras mit TTL-Messung dieses Problem automatisch kompensieren. Ansonsten steckt der Film den "Belichtungsfehler" weg. Außerdem bekommt man selbst bei Kameras mit Sucheranzeige (und z.B. Zeitautomatik) nur den nächsten ganzen Wert der Zeitenreihe zu sehen, also z.B. 1/250, wenn es in Wahrheit 1/190 war.

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Show me a thoroughly satisfied man, and I'll show you a failure. - Thomas A. Edison


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