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 Betreff des Beitrags: Warum die Kamera total egal ist?
BeitragVerfasst: 16.07.2007, 14:12 

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Hallo in die Runde,
die Antwort wird hier gegeben:

http://www.kenrockwell.com/tech/notcamera-de.htm

Gruß aus Berlin
von Simone

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Fotografiert ihr noch oder manipuliert ihr schon?
#130


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.07.2007, 14:45 

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hallo

ich hab nicht alles wort für wort gelesen. aber irgendwo steht dass er sich für einen künstler hält. (vielleicht ist er das auch)
aber ansonst konnte ich nix neues entdecken ausser 40 mal das selbe thema von 39 verschiedenen seiten beleuchtet. :cry:

gruss

thomas

ps.: auch gefällt mir der "ich bin der super-checker typ" stil nicht

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum die Kamera total egal ist?
BeitragVerfasst: 17.07.2007, 02:30 
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Simone hat geschrieben:
Hallo in die Runde,
die Antwort wird hier gegeben:

http://www.kenrockwell.com/tech/notcamera-de.htm

Gruß aus Berlin
von Simone


Das hätte ich als Lektor auf drei Zeilen gestaucht

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Die logarithmische Dichte eines Films
ist der dekadische Logarithmus
des reziproken Wertes des Transmissionsgrades
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BeitragVerfasst: 17.07.2007, 09:18 
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@ laborator, aber du bist glücklicherweise kein lektor?

Herr Rockwell beschreibt seine Einstellung zur Fotografie und belegt dies auch mit Beispielen, das ist ok.
Das der Mensch hinter der Kamera die Aufnahmen macht wissen wir alle, nur die wenigsten verhalten sich auch so.


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BeitragVerfasst: 17.07.2007, 10:35 
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[quote="Martin Wissmann"]@ laborator, aber du bist glücklicherweise kein lektor?

nein und auch kein Zensor oder Cerberus :wink:

Herr Rockwell beschreibt seine Einstellung zur Fotografie und belegt dies auch mit Beispielen

unheimlich viele :D

das ist ok.

und er schreibt so oberlehrerhaft,das mußte ich mal loswerden.

Daß der Mensch hinter der Kamera die Aufnahmen macht wissen wir alle, nur die wenigsten verhalten sich auch so.
Das ist in der Tat wahr. Ich habe ca 1955 mit einer Agfa-Box Aufnahmen gemacht, die meinen Vater sehr erstaunten und er sich veranlaßt fühlte, mir gnädig eine Kodak Retinette 1B zu schenken. Seitdem weiß ich das mit dem Menschen hinter der Kamera.

herzlichst
laborator

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BeitragVerfasst: 17.07.2007, 12:00 

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Wenn man auf ein Fotografentreffen schaut, gibt es in der Tat diese zwei Gruppen. Die einen mögen die Technik und den Umgang und das Austesten der Kameras und des Materials. Die anderen interessieren sich mehr für das Bild.

Aber!?!

Warum stellt sich jemand aus der Gruppe der Bildanhänger (ich gehöre auch eher dazu) über die Gruppe der Technikliebhaber. Es ist ein Hobby und da hat wirklich jeder das Recht dieses so auszufüllen wie er möchte. Selbst wenn jemand bezüglich Talent und Hingabe nicht im Stande ist ein wirklich interessantes Foto zu machen, aber sich gerne mit der Technik beschäftigt, kann dies meiner Meinung nach überhaupt nicht verkehrt sein.

Natürlich gibt es auch die aus der Technikfraktion die meinen einem Vorbeten zu müssen dass ein gutes Bild auch Perfektion bezüglich Material und Anwendung bedarf - dies ist natürlich auch überflüssig.

Deshalb ist der Artikel halt sehr einseitig.

Auch weiß man ja, dass sich viele der "Ikonen" die er anführt sehr wohl viel mit Technik befasst haben (Anselm Adams zum Beispiel). Man benötigt ja zumindest so viel davon wie für die Umsatzung seiner Bildidee notwendig ist (das kann unter Umständen natürlich sehr wenig sein, ohne dass es das Ergebnis schmälern könnte). Somit ist die These dass das Werkzeug nicht wichtig sei natürlich totaler Quatsch. Man braucht schlicht ein angemessenes Werkzeug für das, was man damit machen möchte. Kunsthandwerker und Künster aus anderen Bereichen schauen ja auch auf gutes Werkzeug.

_________________
Gruß von Nummer 4
Stefan


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BeitragVerfasst: 17.07.2007, 18:24 
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Beiträge: 225
Wohnort: Fürstenfeldbruck bei München
Stefan Voigt hat geschrieben:
Man braucht schlicht ein angemessenes Werkzeug für das, was man damit machen möchte.


Bild

Beide aber brauchen auch den Blick für das Foto. und der läßt sich nicht kaufen!

Gruß
Torsten

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The man behind the camera, das ist das wichtigste!
#282


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BeitragVerfasst: 19.07.2007, 22:02 

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Tut mir leid, aber jetzt muss ich mal emotional werden.


Also der Beitrag hat den Stil, der mich an den meisten amerikanischen Büchern in den Wahnsinn treibt. Er schreibt auf zehn Seiten, was man auf einer halben verlustfrei darlegen könnte.

Dabei prangert er den Absolutismus und die Engstirnigkeit anderer an und verwendet dabei Beispiele in einer überzeichneten Demagogie, dass sie die Bezeichnung Praxisbeispiele nicht mehr verdienen. Das finde ich selbstdisqualifizierend.

Bei den Zahlen und Größenordnungen wird mit Superlativen in beiden Richtungen gearbeitet, was eine weitere Unart des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten darstellt: Es gibt nur Extreme, das Mittelmaß scheint völlig unbekannt. Kennt man zur genüge z.B. von den Streitereien zur Abtreibungsfrage, für die sich die Leute ja gegenseitig töten.

Eine weitere Konsequenz dieser Extreme ist die offensichtliche Unfähigkeit andere abweichende Meinungen neben sich gelten lassen zu können. Der eigene Absolutismus autorisiert einen ja dazu.

Nebenbei bemerkt sind die technischen Sachverhalte schlichtweg falsch. Sie aufzuzählen halte ich tatsächlich für müßig.

Der Artikel erinnert mich sehr stark an die Heilbringungslektüre a la "Krebserreger gefunden" oder "Melasse - schwarzes Gold rettet die Welt". Hier wird mit einer nicht endend wollenden Serie an "Praxisbeispielen" und Personen die es entweder ganz richtig oder ganz falsch machen. Das muss den Inhalt ja beweisen - oder? Ist nur sehr überzeugend, wenn sich das auf dem Niveau "ich war mal in einem Fotokurs, da hatte jemand viel Geld für eine Leica ausgegeben - und auch keine guten Fotos gemacht."

Aber es werden ja auch Berühmtheiten, teilweise verstorben, zitiert. Sehr beeindruckend, große Namen machen was her und Tote können sich ja nicht mehr wehren.

Aber vielleicht ist der Autor ja gar nicht

- absolutistisch
- arrogant
- technisch falsch
- oberflächlich
- unangemessen zitierend

Vielleicht ist er nur clever und setzt das System perfekt ein. Wenn man die gerade genannten Attribute verwendet polarisiert und reizt man die Leute. Was ist denn besser als ein Reizthema über das viele lange diskutieren?

Verbindet man das mit einem überlangen Text, würzt es mit vielfach zitierten Namen und verlinkt es entsprechend, dann steigt die Zahl der page impressions doch formidabel. Und damit das Werberating und die Gagen und bei google ist man wieder ein Stückchen hoch gerutscht. Oder angeheizte Fans suchen ihren neuen Guru der letztendlichen Wahrheit in seinen Fotoseminaren.

Denn eines ist Ken Rockwell sicher - ein Profi

Das heißt Geld verdienen!

Was hier traurigerweise auf dem Altar der Dogmen geopfert wird ist die Fotografie. Die Fähigkeit für jeden nach seinen eigenen Präferenzen seinen Weg zu finden ob mit oder ohne Technikfaszination.

Und freundschaftliche Toleranz, die ich gerade hier an der Vereinigung so sehr schätze. Man kann an anderen Meinungen wachsen und muss sie nicht nihilieren oder seine eigene diktieren.

So, jetzt geht's mir wieder etwas besser.

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BeitragVerfasst: 19.07.2007, 22:56 
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@ Kurt, ich glaub, nein ich bin sicher; du bist der bessere Demagoge!!! Und hier hast du dein Publikum gefunden.


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BeitragVerfasst: 19.07.2007, 23:17 

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Martin Wissmann hat geschrieben:
@ Kurt, ich glaub, nein ich bin sicher; du bist der bessere Demagoge!!! Und hier hast du dein Publikum gefunden.


Tja, so ist das mit der Emotionalität. Ich habe öfters mit solchen Darstellungen zu tun und das was ich hier beschrieben habe ist meine persönliche Meinung und Erfahrung, die sich in Rockwells Artikel voll wiederspiegelt.

Ich behaupte auch nicht kein Selbstdarsteller zu sein, gehört zum Job und wurde mir schon öfter gesagt. :wink:

Ich kenne aber auch die Geschäftsmodelle im Internet und an meiner Darstellung hier verdiene ich kein Geld oder mache Werbung für mich.

Sollte sich hier jemand als mein dankbares Publikum sehen, so täte mir das leid. Das war die letzte Intention. Die beiden Bücher über den Krebserreger und die weltrettende Melasse sind übrigens Realität. Ich kann Dir ja mal die ISBN mailen. Beide Bücher stehen im Schrank meiner Schwiegereltern, haben eine erschreckende Wirksamkeit zur Realitätsnähe beider und haben streckenweise die gleichen stilistischen Mittel wie der benannte Artikel.

Ich habe nicht gegen Werbung und Geldverdienen anderer, Art und Inhalt sind es halt.

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BeitragVerfasst: 20.07.2007, 10:38 
Leute, die so polarisieren, erreichen damit zumindest immer, daß man über sie spricht. Ist auch ne Art von Marketing, funktioniert oft auch.

Wenn man die Kamera und seine Äußerungen außer Acht läßt kann man auch mal seine Galerie betrachten.

Meine unmaßgebliche Meinung lautet: naja. Ami-Kitsch. Uninspiriert und unoriginell. Vielleicht hätte er mal 'ne andere Kamera genommen :wink:


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BeitragVerfasst: 20.07.2007, 13:18 

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hallo

@cmo : der war gut, sehr gut sogar

gruss

thomas

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BeitragVerfasst: 20.07.2007, 13:24 

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@cmo Schön, dass ich nicht der einzige bin, der's als gewerblich ansieht.

In die Runde:

Es tut mir leid, wenn ich's gestern überzogen habe. Ich habe beruflich viel zuviel mit solchen Sachen zu tun und offensichtlich läßt sich die Entnervung nicht so einfach ausblenden.

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BeitragVerfasst: 20.07.2007, 13:39 

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@ kurt

bei der hitze liegen auch oft meine nerven blank (überhaupt in letzter zeit)

gruss

thomas

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BeitragVerfasst: 20.07.2007, 14:06 

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Ich möchte zur Wichtigkeit von Kameras mal meine persönliche Empfindung schildern:

Es besteht für mich kein Zweifel, dass das Bild im Kopf des Fotografen entsteht. Wie gut er es dann umsetzt hängt primär von ihm und nicht von der Ausrüstung ab.
Fotografie ist auch etwas subjektives, emotionales und individuell wahrgenommenes. Als solche wehre ich mich gegen eine absolute Einstufung in gute und schlechte Bilder. Ich denke nur an die Serien von RobTyss, der zum Glück ja sehr kontroverse reaktionen hier hervorruft.

Hat man aber die ersten Schritte seines Weges der Fotografie begangen, so muss nicht - kann aber die Wahl der Ausrüstung ein schönes und wichtiges Hilfsmittel sein.

Allein die Frage, ob ich heute mit einer Sucherkamera weggehe, ne schnelle AF mit nem Zoom einpacke, mit einer Zweiäugigen spiegelverkehrte Bilder jongliere oder mit Großformat oder Lochkamera ins Urtümlichste gehe, all das beeinflusst doch meine Herangehensweise und Art der Fotografie.

Als wenn es identisch wäre, ob ich mit Kugelschreiber, Füller, Federkiel oder Artpad schreibe, das Medium beeinflusst oder inspiriert mich. Ich kann doch all diese Werkzeuge nicht egalisieren, bloss weil ich - der Schreiber - immer derselbe bin.

Die Langsamkeit alter Systeme eröffnet mir die Ruhe um Ansichten zu bekommen, die ich sonst übersehen würde. Und die schnellen Geräte erlauben mir Momente, die oft sonst verloren wären. Wieso sollte ich mir diese Gunst, dass ein System mich auch fordert, inspiriert und beflügelt, verstreichen lassen?

Ich stimme mit Rockwell nur in einem Punkt überein: Es ist nicht die Kamera selbst, die die Aufnahmen macht. Viel Geld sind kein Garant für "gute" <-? Bilder.

Aber sie bereitet den Weg auf unterschiedlichste Art und Weise. Und das kann man nutzen ioder auch nicht.

Der Absolutismus von Technikfanatiker ist genauso absurd wie der von Technikverleugnern.

Liebe Grüße

Kurt

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