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BeitragVerfasst: 07.04.2007, 11:38 
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Ich habe neulich gehört, dass man mit nem guten 400er ohne Probleme durch Pushen und Pullen den Bereich von 200-800 ASA nachträglich in der Entwicklung abdecken kann. Die meisten 400er wären heute so gut, dass dabei kein sichtbares Korn entstünde und die Auflösung sehr hoch bleibt. Kann das jemand so ungefähr bestätigen?

Lieben Gruß
Christoph

Nachtrag: Eine kurze Frage - ich bestimme die Entwicklungszeiten immer ersteinmal mit dem Phototec Zeitenrechner, bin auch zufrieden mit dem was dabei rauskommt. Aber mir kam der Gedanke, dass Rollfilm vielleicht länger entwickelt werden müsste als KB, ist da was dran, wenn ja wieviel länger? :-)

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#239

Nichts ist antiquierter als das Unerwartete, das Spontane, die unmanipulierte subjektive Wahrnehmung des Realen.
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Zuletzt geändert von Kryztoff am 07.04.2007, 11:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Also vorweg,egal ob es sich um Kb oder Rollfim handelt die Zeit ädert sich dadurch nicht.Meiner Meinung ist so wie bei Robert,nur wenn es nicht anders geht einen 400er.Aber besseres Ergebnis hat man mit niedrigen Filmen.Wenn 400er dan nehme ich auch da den Kodak T - MAX,ist halt meine Lieblingsmarke aber auch den Maco finde ich spitze in seiner Zeichnung.Beim Dia kann ich noch nicht mitreden,da muss ich mir erst einen Überblick verschaffen.Und meine Erfahrung damit sammeln,dann gebe ich schon meinen Senf dazu ab.

Lg.

Dietmar

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Der mit der Kiev tanzt

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Keiner hier Erfahrungen mit dem Kodak Ektachrome 160T?

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BeitragVerfasst: 07.04.2007, 12:45 
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Hallo HDV

Ich muss mich erst mit dem Medium Diafilm näher beschäftigen,bis jetzt hatte ich ja auch noch keine richtige Gelegenheit diese Art von Filmen zu entwickeln.Doch da ich jetzt einen Autolap mein eigen nenne werde ich demnächst damit auch beginnen.

Lg

Dietmar

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BeitragVerfasst: 07.04.2007, 12:48 

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mephisto hat geschrieben:
Also vorweg,egal ob es sich um Kb oder Rollfim handelt die Zeit ädert sich dadurch nicht.Meiner Meinung ist so wie bei Robert,nur wenn es nicht anders geht einen 400er.Aber besseres Ergebnis hat man mit niedrigen Filmen.Wenn 400er dan nehme ich auch da den Kodak T - MAX


Also beim Fuji Neopan 400 sind die Entwicklunszeiten von KB und 120er unterschiedlich. Aber nachdem Du den T-Max nimmst ist das ja nur bedingt relevant :twisted:


Ich sehe den Unterschied zwischen einem Agfapan 100 und 400 bei einem 20*30 Abzug eklatant. Bei Neopan 400 und Acros 100 ist es nocht extremer, wobei der Acros so feinkörnig ist, dass er an meine Restbestände APX 25 rankommt.

Der ungeschlagene ist natürlich Technical Pan - ja Ihr Lieben, ich habe noch 2 x 35m Rolle in der Tiefkühltruhe und 20 Packungen Technidol Entwickler :twisted: :twisted: :twisted:

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#129: Aktiver Unterstützer und Befürworter des VFDKV im Brucker Land

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BeitragVerfasst: 07.04.2007, 18:54 

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Kodak ImageLink habe ich vor langer Zeit getestet, damals hiess er noch ImageCapture. Irgendwo liegen noch 10 meter, die ich denke nie mehr anfassen werde.

Irre Auflösung, aber Sch**** Maximaldichte von nur 1.6D und ein Gamma über 2. Also hat man gute Chancen nur ein sehr beschränktes Helligkeitsfenster der Realität zu erfassen und wenn man sich um ne halbe Blende bei der Belichtungsmessung vertut, dann liegt das Wiedergabefenster garantiert neben dem, was man erfassen wollte. Eigentlich geht nur Lichtmessung bei konstanten Lichtverhältnissen oder halt Blendenreihen. Ausserdem merkt man bald, dass die Blendensteuerungen der Objektive mal locker um 0,5 bis 1,0 Blenden neben dem liegen, was sie angeben.

Die orthomachromatische Empfindlichkeit ist auf den ersten Blick ganz nett, wird aber schnell zum tricktechnischen Selbstzweck

Ich halte von diesen ganzen Adaptionen von Kopierfilmen garnix, sei es Imagelink, Agfa Copex oder hochwerbewirksam Gigabitfilm. Die Grenzauflösungen der Filme sind doch nur Augenwischerei, denn so Dinge wie Verwacklungsgrenze, Spiegel- und Mattscheibenmaß sowie Beugung gehen weit über die gewohnten Grenzen hinaus, wenn man 300 LP/mm erreichen möchte. Ich habe bisher so über 200 Objektive auf Auflösung gemessen und da waren vier/fünf dabei, die das in einem akzeptablen Bildbereich gepackt haben. Und dann eine 500tel mit einem 105er und nur bei Blende 2.8 und 4 - na wer hält sich denn in der Praxis daran? Und welche Motive haben die Helligkeit, um das zu erfüllen. Doch Stativ als ständiger Begleiter.

Wenn ich es kornarm möchte, dann kann ich mein Papier auch 1/3 zu 2/3 doppelt belichten und bei der ersten Belichtung das Objektiv anhauchen :lol: :lol: :lol: :lol:


Allerdings kann ich meinem guten alten panchromatischen Film nicht bei Rotlicht bei der Entwicklung zusehen. Hmm - vielleicht doch zu Kopierfilm wechseln :shock:

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BeitragVerfasst: 07.04.2007, 19:53 

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robtyss hat geschrieben:
Was passiert eingendlich wenn man ein AGFA Scale DIA als Kontaktkopie auf einen Kodak TP belichtet und diesen dann auf 1,5 x 1 Meter vergrößert? :wink:


Man bekommt, vorausgesetzt der TP wird mit bildhaftem Kontrast entwickelt, ein viel zu hartes spiegelverkehrtes Negativ mit der Körnigkeit eines Agfa Scala 200. 8)

In Bayern würde man sagen: Dad i ned doa - is a Schmarrn!

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BeitragVerfasst: 08.04.2007, 22:53 
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Wer es noch nicht kennen sollte: Es gab in der ColorFoto 12/2004 einen recht guten Vergleich der verschiedenen erhältlichen Farbnegativfilme. Interessant insbesondere auch die Aufschlüsselung der tatsächlichen Hersteller hinter den verschiedenen Handelsnamen.

Da ich die originale Quelle des PDF im Web nicht mehr finden kann, habe ichs einfach mal bei mir hochgeladen:

http://www.federtiere.net/media/pdf/Farbnegativfilme.pdf

Ein Update gibt's zwischenzeitig (der Artiel ist drei Jahre alt) auf jeden Fall zu vermelden: Nach dem Konkurs von Agfa findet sich in den Regalen der Drogeriekette "dm" statt Agfa-Material solches von Kodak..

Ich hoffe der Artikel bringt Triapix ein wenig Licht ins Dunkel bzw. ein wenig Übersicht ins Filmsortiment. Zumindest was Farbnegativfilme angeht. Das Angebot an Farbdiafilmen auf dem Markt ist ja ohnehin mittlerweile recht überschaubar geworden.

Gruß,
Werner


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BeitragVerfasst: 08.04.2007, 23:13 
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Also eure Beiträge sind für mich hilfreicher als ihr euch denken könnt! Danke!

Ja, wie sieht's mit den super-empfindlichen Filmen aus?

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BeitragVerfasst: 08.04.2007, 23:23 
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Werner hat geschrieben:
Das Angebot an Farbdiafilmen auf dem Markt ist ja ohnehin mittlerweile recht überschaubar geworden.

Was nicht unbedingt ein Nachteil sein muss! Denn es lässt wieder Platz für neue Entwicklungen, die bestimmt kommen können. In meinem Umfeld geht der Trend wieder ganz klar pro-analog, die Leute scheinen langsam wieder Lust auf echte Fotos und all ihre Vorteile und Möglichkeiten zu haben.
Und wenn ich selbst anfange in ein paar Jahren Film zu gießen, für alle die ihn brauchen! :D

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BeitragVerfasst: 09.04.2007, 00:20 
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Naja.. wünschswert wär's schon wenn da mal was neues auf dem Diafilm-Sektor erschiene. Bei mir isses so, dass ich (ursprünglich aus der Versorgungsknappheit hochempfindlicher Farbdiafilme resultierend) mittlerweile beides (Farbnegativ und Farbdia) benutze. Da ich überwiegend Vögel ablichte, bin ich einerseits auf Farbmaterial angewiesen da manches Federtier im Unterholz doch recht gut getarnt ist, und bei langen Brennweiten auch bei manch Hintergrund ein Herausstellen des Motivs durch selektive Schärfe nicht immer möglich ist. Schwarzweiß - trotz des Reizes den das Material auf mich ausübt - scheidet bei meinen Motiven leider aus.

Ein Übriges tut der chronische Lichtmangel bei langen Brennweiten. Weil Vögel halt obendrein meist quirlige Gesellen sind, muss ich obendrein stets auf hinreichend kurze Verschlusszeiten achten.

Bewährt hat sich da ein 400er Farbnegativfilm im einen Kameragehäuse und ein 100er Farbdiafilm im anderen. Passt das Licht, dann verwende ich nach Möglichkeit den Farbdiafilm. Bei eher kritischen Lichtverhältnissen den Farbnegativfilm, da dieser auch einen größeren Belichtungsspielraum bietet. In anderen Einsatzbereichen (Architektur, Studio, Makro usw.) gelten sicherlich auch andere Prioritäten und Anforderungen an das Filmmaterial. In der Tierfotographie muss man sich eben halt den Gegebenheiten anpassen die man dort vorfindet. Meist lässt sich aber auch dort ein annehmbarer Kompromiss in Bezug auf die Qualität des Aufnahmematerials finden. Bei mir isses halt die o.a. Kombination von (relativ feinkörnigem) Farbdiafilm und (relativ belichtungstolerantem) Farbnegativfilm.

Eine "Allroundlösung" gibt's leider nicht, und genau das macht das Thema "Filme" ja auch so wichtig.

Gruß,
Werner


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BeitragVerfasst: 06.05.2007, 15:28 
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Ich habe jetzt einige Erfahrungen mit dem Lucky Rollfilm (120) gesammelt.
So viel Erfahrung hab ich mit Filmen noch nicht, aber was den Lucky betrifft bin ich willigeres gewöhnt. Es war sehr frickelig die Filme in die Spirale für die Entwicklungsdose zu bekommen, der Träger ist stocksteif und nach dem Entwickeln leicht violett. Auch rollt und verdreht er sich extrem beim trocknen, die Filme die ich bisher verarbeitet habe glätten sich selbst sogar ohne Gewicht. Und irgendwie zieht er Staub und Trockenflecke an. Trotz Netzmittel. Ich habe einen zusammen mit 'nem Delta 100 entwickelt und der zeigt keine dieser Spuren.
Die Auflösung scheint jedoch ganz gut zu sein, werde jedoch in Zukunft erstmal keinen Lucky mehr benutzen, die Handhabung nach dem Fotografieren nimmt mir jeden Spaß und macht den günstigen Preis nicht wett.

Andere Erfahrungen?

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Zuletzt geändert von Kryztoff am 06.05.2007, 15:35, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 03.06.2007, 11:26 
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Ich habe eine weitere, für mich sehr hilfreiche Seite gefunden: http://www.schwarzweiss-magazin.de/swma ... ein_23.htm

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BeitragVerfasst: 03.06.2007, 15:00 
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Wohnort: Bavaria
Lucky Pan 100 Rollfim
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Habe ihn jetzt 3 mal hergenommen, 1x in Emofin und 2 x in HC 110 Dil B entwickelt. Es gibt schlechtere Filme, möchte sogar sagen, er ist durchaus ok, die anderswo bemängelten Überstrahlungen beschränkten sich auf sehr hohe Kontrastsituation.-
Nachteil ist das Einspuhlen, er dreht sich wie ein Schweineschwanz, beim Trocknen glättet er sich jedoch wieder sowie erhöhte Kratzempfindlichkeit. Die Gleitelemente in der Kamera müssen sorgfältig von Staub usw. befreit sein.

VG


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