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BeitragVerfasst: 11.04.2006, 10:14 
Hier noch ein paar Erläuterungen:

Also, ich habe vor, mehrere Fernaufnahmen mit wirklich sehr langem Tele zu machen. Dafür besitze ich ein Novoflex-Objektiv mit den Köpfen 400 und 600mm sowie den 2x Tele-Extender, im Extremfall also 1200mm für Kleinbild mit sagenhafter Blende 16....

Die Aufnahmen sollen von einem Hügel in der Nähe von Frankfurt erfolgen und wie angesprochen den Raum verdichten. Die Lichtstärke meiner Linsen ist wie gesagt nicht berauschend, aber ich habe ein stabiles Stativ und werde das lange Tele zuätzlich mit einem zweiten Stativ abstützen. Zusätzlich werde ich den Aufbau mit der Heckklappe meines Wagens etwas vor Wind schützen.

Rotfilter ist für mich völlig okay, da es gern etwas dramatischer aussehen soll. Als Film habe ich bisher Kodak Tmax 100 vorgesehen, habe auch vor, diesen auf 200 ASA zu belichten und etwas länger und somit härter zu entwickeln.

Die Aufnahmen erfolgen in Richtung Südost, daher stellt sich die Frage, ob ich besser morgens oder abends knipse. Muß wohl beides probieren und im Zweifelsfall Kachelmann anrufen. Saubere Luft gab es im Rhein-Main-Gebiet nämlich zuletzt 1957.

SOnst noch Empfehlungen?


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BeitragVerfasst: 11.04.2006, 10:45 

Registriert: 08.04.2006, 22:43
Beiträge: 292
Hallo CMO,

ja, Frankfurt und saubere Luft! :D

Wenn ich das jetzt so richtig deute, möchtest Du, grob gesehen, in Richtung Offenbach (südöstlich von Frankfurt) fotografieren.
Was die Qualität der Luft angeht würde ich dann morgens fotografieren.Obwohl, hier mußt Du wohl ausprobieren, da im Osten ja bekanntlich die Sonne aufgeht.
Jetzt liegt es natürlich an Deinem Standort, wie weit Du das Bild in "Richtung Süden komponieren" kannst.
Immerhin sollte Streiflich dann besser kommen als direktes Gegenlicht. Aber wie gesagt macht Versuch klug.

Vorteilhaft wäre hier wohl auch ein kalter Frühlingsmorgen. Den hatten wir heute morgen z.B. wieder im Raum Köln. Vielleicht hast Du ja Glück, da es im Moment ja alles andere als warm ist.

Gruß
Thomas


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BeitragVerfasst: 11.04.2006, 11:33 
Hallo,

wie groß sollen Deine Bilder nacher werden ?

Der max. erlaubte Streukreisdurchmesser auf dem Film hängt von Deiner Brennweite, deren Öffnung, vom Film und von der Stabilität Deine Ausrüstung ab.

Die Aufnahme ähnelt der einer Astrofotografie und unterliegt somit den gleichen Gesetzmäßigkeiten, allerdings ohne Nachführfehler.

Spiegelvorauslöser vorhanden?

:?:


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BeitragVerfasst: 11.04.2006, 12:21 
Die Bilder sollen für eine Ausstellung auf mindestens 50x60 vergrößert werden. Klar, das ist nicht wie im Studio, sie sollen eben nur das Optimum sein, was ich aus der Lage machen kann. Spiegel-Vorauslöung und Kabelauslöser sind vorhanden (EOS 3).


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BeitragVerfasst: 24.04.2006, 13:12 

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Zu den Farbfiltern wurde ja eigentlich schon alles gesagt.

Es gibt noch einen anderen interessanten Ansatz was den Dunst angeht: Infrarotfotografie. Der Dunst wird hier fast vollständig eliminiert. Allerdings entstehen auch recht dramatische Effekte (Wood Effekt und sehr dunkler Himmel da wo er eigentlich blau ist). Schade ist nur, dass IR Fotografie analog ziemlich kostenintensiv ist und auch nicht mit jeder Kamera funktioniert. Dennoch: experimentieren lohnt sich fast immer ;-)

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BeitragVerfasst: 25.04.2006, 08:39 
An IR habe ich auch schon mal gedacht... dafür würde ich sogar eine zusätzliche Kamera beschaffen, mit einem Adapter kann ich so ziemlich alles an die Novoflex-Tüten anschließen. Der tyüische IR-Effekt stört mich herzlich wenig, das könnte gut aussehen.

Vom Kostenfaktor mal abgesehen muß ich aber mal zwei Fragen dazu in den Raum werfen:

1. Sind IR-Filme nicht ganz schön grobkörnig? Ich meine im Vergleich zu meinem 100ASA-Film.
2. Wie sind denn da so die Belichtungszeiten?


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BeitragVerfasst: 25.04.2006, 09:19 

Registriert: 24.04.2006, 07:33
Beiträge: 22
Wohnort: Lichtenstein (Sachsen)
Der Kodak IR Film ist schon recht körnig find ich. Außerdem hat er recht ausgeprägte Lichthöfe. Aber es gibt ja auch noch andere Hersteller. Da muss man warscheinlich verschiedene Filme ausprobieren, da die auch ganz unterschiedlich stark sensibilisiert sind. Der Kodak Film ist besonders IR empfindlich.

Im Vergleich zu Digitalkameras (bei denen der IR Sperrfilter nicht weggeklappt werden kann oder ausgebaut wurde) sind die Belichtungszeiten ziemlich kurz.

Hier ist ne gute Seite zum Thema:
http://www.dkrieger.net/ir-anfang.htm#belichtung

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