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 Betreff des Beitrags: Ideale MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67)
BeitragVerfasst: 09.01.2014, 07:10 

Registriert: 18.08.2012, 17:29
Beiträge: 297
Salut,
Ich bin auf der Suche nach der Idealen MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs ???).
Seit mehr als einem Jahr fotografiere ich wieder analog und habe grossen gefallen daran.
Ich werde auch in Zukunft nur analoge arbeiten.
Bis jetzt kenne ich nur die Rolleiflex 6x6 und bin sehr zufrieden damit (ich habe 2 Stück: Eine für Farbfilm, eine für s/w Film, sind aber nicht dieselben)...aber...

Zur Zeit mache ich nur Portraits und Aktinszenierungen und werde dies auch noch eine Weile machen. Das einzige Problem das ich habe: Nach 12 Aufnahmen muss ich den Film wechseln. Das heisst: Kamera weg vom Stativ, Stativkopf abschrauben, Film wechseln, Stativkopf wieder aufschrauben und weiter gehts. Dieser Unterbruch stört und braucht Zeit.

Seit längerem schaue ich nach einer Alternative die dieses Problem lösen könnte.
Zur Zeit bin ich am werweisen ob ich mir eine Mamyia RB 67 mit diversen Wechselmagazinen holen sollte.

Leider gibt es niemanden in meiner Region wo ich mal vorbei schauen könnte.

Drum frag ich jetzt mal:
Braucht man viel Zeit um ein Mamyiamagazin zu Laden?
Braucht man viel Zeit um das Magazin zu wechseln und auch wechsel mit dem Polaroidrückteil?
Ist die Mamyia schwierig zu handhaben (Schärfeeinstellung, Objektivwechsel etc bis sie Schussbereit ist).
Wäre ein Prismensucher von Vorteil für die Mamyia?

Ich schreib jetzt mal die Vorteile von der Rolleiflex (oder warum ich sie liebe):
Sehr einfach in der Handhabung
Sehr schnell Schuss bereit
Braucht nicht viel Platz
Sehr zuverlässig und robust
Keine Objektive (man weiss was man kann und was man nicht kann)
Unterhalt ist billig

Nachteil:
Keine Wechselmagazine
Kein Polaroid


Mamyia (Vorteile die ich mir erhoffe):
Polaroidrückteil
Wechselmagazin

Nachteile (die ich mir vorstelle)
Ausrüstung braucht viele Zubehör um zu arbeiten
Weniger zuverlässig (brauche Ersatzbody ?)
Teuer im Unterhalt
Manipulation ist schwieriger und aufwendiger
Brauche besseres Stativ
Schwieriger von Hand aus zu arbeiten
Film hat nur 10 Fotos

Ich bin mir auch am überlegen ob ich mir einfach nochmals eine Rolleiflex zulegen soll, dann hätte ich 3 und somit 36 Schüsse, denn für mich hat die Rolleiflex leider nur ein Nachteil... :mrgreen:

Vielleicht hat jemand Erfahrung mit beiden Systemen :D

Gruss aus Genf,
Genfer


Zuletzt geändert von Genfer am 10.01.2014, 03:57, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Idealen Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67
BeitragVerfasst: 09.01.2014, 13:26 

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Beiträge: 338
Ich habe beide (Rolleiflex T und Mamiya RB) und wollte auf keine verzichten. Entweder oder ist da einfach schwer zu sagen. Die beiden ergänzen sich.

Unzuverlässig ist eine RB bestimmt nicht. Eigentlich eher das Gegenteil! Sie ist halt recht klobig und schwer. Dafür ist die Qualität der Optiken über jeden Zweifel erhaben. Daneben ist sie Modular und sehr flexibel. Außerdem spricht der günstige Preis und die hohe Verbreitung einfach für sie. Der Magazinwechsel ist (meiner Meinung nach) so umständlich oder praktisch wie bei jeder anderen Kamera auch.

Ich würde an deiner Stelle übrigens auch die Mamiya RZ in die engere Auswahl einbeziehen, auch wenn sie etwas teurer ist.

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Vergütete Linsen, Verschlüsse und Zoomobjektive werden eine kurzlebige Modeerscheinung bleiben und bald wieder in der Versenkung verschwinden


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 Betreff des Beitrags: Re: Idealen Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67
BeitragVerfasst: 09.01.2014, 19:29 
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Wohnort: linker Niederrhein
Hi,

für den Studiobetrieb ist so eine RB67 nicht verkehrt, die Eigenschaften sind im Post von str808 gut beschrieben.

Im Einzelnen:
"Braucht man viel Zeit um ein Mamyiamagazin zu Laden?" Nicht länger, als andere Magazine auch. Vielleicht unwesentlich länger als bei der Rolleiflex, weil man den Film um den Magazineinsatz herumfädeln muss.
"Braucht man viel Zeit um das Magazin zu wechseln und auch wechsel mit dem Polaroidrückteil?" Das braucht nur wenige Sekunden, es sei denn, man hat wieder mal vergessen, wo man den Magazinschieber abgelegt hat. Deshalb gibt es auch Magazinsysteme mit eingebautem Rollo.
"Ist die Mamyia schwierig zu handhaben (Schärfeeinstellung, Objektivwechsel etc bis sie Schussbereit ist)." Nein. Ungewohnt ist am Anfang das getrennte Bedienen von Verschlussaufzug und Filmtransport. Das gewöhnt man sich schnell an oder kauft eine RZ67.
"Wäre ein Prismensucher von Vorteil für die Mamyia?" Ich habe einen ohne Beli und den benutze ich sehr selten, weil man mit der Sucherlupe im Lichtschacht besser scharfstellen kann. Außerdem ist das Arbeiten vom Stativ aus mit der Mattscheibe angenehmer, beim Arbeiten mit Prisma aus der Hand weiß ich gar nicht so recht, wie ich die Kamera halten soll, um vernünftig an den Auslöser zu kommen. (Naja, extra Handgriff geht, aber irgendwann bekommt man schwere Arme)

"Ausrüstung braucht viele Zubehör um zu arbeiten" Nunja, es ist eine Systemkamera. Man kann sich auf Wechselmagazine und -Objektive beschränken.
"Weniger zuverlässig (brauche Ersatzbody ?)" Nein
"Teuer im Unterhalt" Meine braucht nur Filme
"Manipulation ist schwieriger und aufwendiger" Die RB67 ist sehr universell. Einschränkungen sehe ich nur bei tilt/shift Aufgaben.
"Brauche besseres Stativ" Kann passieren :wink:
"Schwieriger von Hand aus zu arbeiten" Eher Ja
"Film hat nur 10 Fotos" Stimmt. Aber es gibt auch Magazine für 6x4,5.

Die Idee mit der RZ67 finde ich gut, Kameras mit elektronischem Verschluss halte ich langfristig für servicefreundlicher. Im Verhältnis "optische Leistung pro Geld" liegt die RB67 aber schon sehr weit vorne.
Andere Kameras mit Wechselmagazin im Format 6x6 oder größer wären Hasselblad, Zenza Bronica, einige Kowa Six Modelle, die Fuji GX680 und natürlich auch Rolleiflex SL66.

Gruß, Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Ideale MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67
BeitragVerfasst: 10.01.2014, 03:48 

Registriert: 18.08.2012, 17:29
Beiträge: 297
Vielen Dank für Eure Antworten :D

Bis jetzt habe ich auch nur gutes über die Mamyia RB 67 gehört.
Hasselblad oder Rollei kann ich mir nicht leisten, da ich vor allem mindestens 3 Magazine und ein Polaroidrückteil will.
Bronica ist in der Schweiz nicht verbreitet (sehr selten in den Anzeigen) und von der Kowa und Fuji habe ich noch nie gehört (auch nie eine Anzeige gesehen).

Gewicht spielt mir keine Rolle, würde nur Aufnahmen im innern machen. Draussen bin ich mit der Rolleiflex unterwegs.

Die Mamyia ist in der Schweiz sehr verbreitet. Ich hab jetzt eine Anzeige im Visier:

Mamyia RB 67
Rotationspack
3x Magazin 6x7
Polaroidrückteil
Objektiv C-Reihe 127mm
Objektiv C-Reihe 180mm
Für etwa 400 EUR

Dann bräuchte ich einfach noch eine Linse, so zwischen 70mm und 80mm und ein gutes Stativ.

Ich gehe aber davon aus dass die Kamera einen Service braucht (die Ausrüstung gehört einem Fotografen, der hat sicher viel damit gearbeitet) Er hat mir schon mal geantwortet und geschrieben das die Kamera noch nie in einem Service war.
Der Servicefachmann meint das der Service für diese Ausrüstung zwischen 160 EUR und 400 EUR kostet.

Ich möchte einfach sicher sein das alles tip top ist. Ich selber hab keine Ahnung von Kameras und würde mich auch nicht getrauen etwas daran zu tun. Ich fotografiere nicht so oft aber wenn ich was mache dann muss alles klappen, da ich jeweils pro Fotosession grosse Auslagen habe (Raummiete, Models, Deko, Helfer...).

RZ:
Gehen alle Zubehör und Linsen von der RB auch auf die RZ?
Die RZ hab ich ausgelassen da die schon Eletronik hat und somit Batterie braucht.
Ich kann mir auch vorstellen dass die RZ teurer im Service ist.

Mal sehen wie das Abenteuer weiter geht :D

Gruss,
Genfer


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 Betreff des Beitrags: Re: Ideale MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67)
BeitragVerfasst: 10.01.2014, 10:50 
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Es gibt 3 Baureihen der RB67, für die auch unterschiedliche Preise gezahlt werden:
Pro, die älteste. Nicht zu empfehlen, da wirklich alt. Die dazugehörigen Magazine haben auch noch keine Mehrfachbelichtungssperre und man muss vor dem Spannen einen extra Hebel drücken.
Pro-S Das wohl am weitesten verbreiteste Modell.
Pro-SD Die neueste und begehrteste, hat einen größeren Innendurchmesser des Objektivbajonetts und kann deshalb ein Shift-Objektiv aufnehmen.
Grundsätzlich ist alles miteinander kompatibel, bei Details, z.B. die Motorkassette, würde ich mich nochmal vergewissern.

Es gibt auch 3 Objektivbaureihen: Sekor, Sekor C und K/L
Die Sekor und Sekor C Objektive sind weitestgehend identisch (bis auf das 65er denke ich), nur dass die C-Version mehrfachvergütet ist. Die K/L sollen noch besser und die gleiche Optik wie die Objektive für die RZ haben. Die Sekor (C) Objektive haben übrigens kein richtiges "B", d.h. der Verschluss geht zwar auf, aber nur mit Trick wieder zu. Bei den K/Ls hat man das irgendwie besser gelöst.

RB Objektive an der RZ sollen gehen, aber ich weiss nicht, mit welchen Einschränkungen man zu kämpfen hat.

Einen Unterschied zur Rolleiflex habe ich noch nachzutragen: die Geräuschkulisse ist eine ganz andere, der Spiegel der Mamiya rummst ganz schön.

Es gibt übrigens eine Menge Videos auf youtube zu diesem Thema, zur Bedienung und auch speziell zum Filmeinlegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ideale MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67)
BeitragVerfasst: 10.01.2014, 21:13 

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Danke Sunny für die weiteren Tipps :D
Das mit den Baureihen hab ich völlig übersehen, da die meisten Anzeigen immer
nur mit RB67 angeschrieben sind.
Jetzt sind mir auch die Anzeigen mit SD aufgefallen.
Ich denke schon das SD die beste Lösung wäre.

Die Anzeige auf die ich vorher fixiert war ist also eine RB67 der ersten Serie.
Darum ist auch der Preis tiefer.
Ich muss nochmals mein Budget berechnen und vielleicht werde ich allenfalls noch eine Rolleiflex verkaufen...

Gruss,
Genfer


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 Betreff des Beitrags: Re: Ideale MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67)
BeitragVerfasst: 11.01.2014, 09:37 
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Für mein Empfinden ist die RB67 ein Mörser. Dagegen ist ne 6x6 (Hasselblad oder Bronica) eine Handkanone.
Mit der Hasselblad geh ich auch mal auf die Straße und knipse das Geschehen. Die RB war mir schon für die Tasche zu groß & zu schwer. Man bedenke, daß die RB67 praktisch eine 8x8 Kamera ist. Deshalb ist sie auch um einiges größer und schwerer als ne 6x6.
Auf einem Stativ ist es wohl nebensächlich.
Aber ein universelles Gerät ist die RB schon, allein weil man mit der eingebauten Balgenfokussierung mit allen (?) Objektiven in den Nahbereich kommt.
Aber der Zweck bestimmt die Mittel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ideale MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67)
BeitragVerfasst: 11.01.2014, 11:18 
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Die mit der RB67 vergleichbare (vom Format her) Bronica GS1 ist genau so ein Trumm. Wir haben beide hier. Meine bessere Hälfte nutzt die Mamiya, die Bronica ist meine. Zwei bis drei Kilo (je nachdem, was dran ist) wiegt die schon. Was aber im Studio auf 'nem stabilen Stativ zu vernachlässigen wäre.
Hergeben würde ich meine Bronica dennoch nicht mehr, sie hat zwar nicht diese genial intelligente Lösung mit den Drehmagazinen für den Formatwechsel, aber der Drehprismensucher ermöglicht das auch.
Dafür solltest Du mit einplanen, dass Du bei einer gebrauchten RB67 alle Lichtdichtungen erneuern musst, auch die an den Magazinen. Ist keine grosse Sache, aber nötig. Mit meiner GS1 hatte ich die Mühe nicht.

Meine Bronica habe ich via Ebay in England ergattert, ein grosses Komplettpaket mit 50mm WW, 100mm und 200mm Tele, Drehprismensucher, zwei Magazinen, ein Polaback, Schnellschaltgriff und Drahtauslöser für umgerechnet 415,-€. Alles im Top Zustand.

Es lohnt sich also, auch mal in UK zu gucken, der Kauf dort ist dank EU problemlos und man kriegt dort Sachen, nach denen man hier auf dem Kontinent vergeblich sucht. ;-)

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"Ein fallender Baum macht mehr Lärm als ein wachsender Wald."


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 Betreff des Beitrags: Re: Ideale MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67)
BeitragVerfasst: 11.01.2014, 12:14 
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Den Drehprismensucher für die 6x7 Bronica find ich genial! :idea:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ideale MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67)
BeitragVerfasst: 11.01.2014, 23:22 

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Ahh...bei mir raucht der Kopf...Bronica, Mamiya...6x6 / 6x7 oder doch 6x4.5 ha,ha,ha :D
Ich brauche einfach etwas solides mit dem ich sicher bis mindestens 60cm x 60cm vergrössern kann und wechselbare Magazine / Polaroid hat.

Ja, ich war jetzt auch auf ebay.co.uk und dann Japan.
Die Japaner haben auch sehr gute Angebote (ist ja Heimspiel :D ).

Ich will einfach am besten eine komplette Ausrüstung dann muss ich nicht
mehr hinter dem Zubehör nachrennen und jedes mal Porto und Zoll bezahlen.

...und ich such mal weiter ha,ha,ha...

Gruss,
Genfer


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 Betreff des Beitrags: Re: Ideale MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67)
BeitragVerfasst: 12.01.2014, 09:59 

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Noch ein paar Tipps zur RB:

Check die Kamera vor dem Kauf gründlich durch! Gerade bei Ebay ist höchste Vorsicht angebracht, da dort meist verbrauchte Exemplare gehandelt werden!
JA die Mamiya RB ist rein mechanisch und äußerst robust
ABER sie ist ein hochentwickeltes, aufwendig gefertigtes Präzisionswerkzeug
ERGO sollte die Kamera defekt sein, brauchst du eine gute Fachwerkstatt und die braucht entsprechend Zeit für die Reparatur. Aus eigener Erfahrung weiss ich mittlerweile, dass das gleich richtig ins Geld gehen kann (Ich hatte Teile mit versteckten Fehlern bei Ebay gekauft und es erst gemerkt, als es zu spät war)
Als Werkstatt kann ich übrigens Mamiya Deutschland in München empfehlen. Der Service ist dort auf echtem Profiniveau, die Preise aber auch ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ideale MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67)
BeitragVerfasst: 12.01.2014, 20:57 

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RB 67:
Entweder nehme ich eine RB 67 SD, ist dann teurer aber die sollte dann soweit in Ordnung sein das sie keinen Service braucht.
Falls ein gutes Angebot einer normalen RB reinschneit dann habe ich durchaus eine Service eingeplant.
Ich habe ein gutes Atelier in Zürich gefunden.
Der arbeitet mit vielen Marken und ich denke er hats im Griff (Porto und Zollverfahren wäre sowiso kompliziert wenn ich die Kamera ins Ausland schicken würde).

Bronica:
Ich hab tatsächlich ein Angebot in der Schweiz gefunden und dass sogar in meiner Region. Dann könnte ich die Kamera selber abholen und mich noch instruieren lassen (hab nämlich keine Ahnung wie man mit einer solchen Kamera umgeht).
Es handelt sich um eine Ausrüstung um die Bronica GS-1. Die Kattluga hat ja schon Werbung gemacht :D und es wäre durchaus eine Alternative. Aber jetzt muss ich nochmals nachfragen und zwar wegen dem Drehprisma bei der GS-1. Das Magazin kann man nicht drehen aber mit dem speziellen Prisma kann man die (Spiegelung drehen?) und hat dann das Format vertikal im Sucher, ist das richtig?

Gruss,
Genfer


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 Betreff des Beitrags: Re: Ideale MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67)
BeitragVerfasst: 12.01.2014, 21:15 

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Huchh...das hab ich noch ganz vergessen!
Braucht eingentlich die Bronica GS-1 eine Batterie :oops: und wenn ja welche (findet die man noch im Laden)?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ideale MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67)
BeitragVerfasst: 12.01.2014, 22:28 
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Jupp, die braucht Batterien. Der Verschluss ist ein Magnetverschluss und der funktioniert ohne Strom nicht.
Die GS1 futtert zwei (glaub ich, hab lange nicht mehr gewechselt) stinknormale SR44-Zellen. Die gleichen, die auch in meine A1 und noch etliche andere Kameras kommen, sind günstig und leicht erhältlich.
Es gibt sie als Lithium- und als Silberoxid-Variante, letztere ist praktischer vom Spannungsabfall her (bis zum Schluss volle Power), aber dafür bei kalten Temperaturen wie heute gerne mal im Streik. Da sind die Lithiumzellen besser.

Und mit dem Drehprisma (da ist gleichzeitig der Belichtungsmesser drin und die Steuerung für die Zeitautomatik) kannst du das Format 6x7 von quer auf Hochkant drehen. Der Suchereinblick ändert sich nicht, nur die Kamera davor wird um 90° gedreht. Nach kurzer Zeit fand ich das ziemlich bequem und komme damit auch draussen gut klar.

Du solltest auch mal eine RB in die Hand nehmen. Der Vergleich kann aufschlussreich sein. Meine bessere Hälfte ist Linkshänder, der kann sie im Schlaf bedienen, für mich ist die einfach nix. Bei der GS1 isses umgekehrt. Es muss halt auch gefühlt passen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ideale MF Kamera (Rolleiflex 6x6 vs Mamyia RB 67)
BeitragVerfasst: 13.01.2014, 21:19 

Registriert: 18.08.2012, 17:29
Beiträge: 297
Danke Kattluga :D

Leider kann ich keine Kamera in die Hände nehmen da ich niemanden kenne in der Region.

Der Verkäufer der GS-1 hat sich unterdessen gemeldet. So wie er mir geschrieben hat, hat der damals die Kamera von einem Mann gekauft (dieser hat die Kamera neu gekauft und nie gebraucht, so um die 1992). Der Verkäufer selber hat laut seinen Angaben nicht mehr als 60 Filme damit belichtet. Somit sollte die Ausrüstung noch sehr frisch sein. Mal sehen ob es dann tatsächlich so ist :mrgreen:

Ich habe unterdessen verschieden Angebote studiert (Ebay: England, Deutschland, Amerika, Japan).
Kann es sein das die Preise wieder am steigen sind? Ausserdem finde ich gibt es auf den verschiedenen Foren viele Leute die vom Mittelformat so richtig schwermen...Aufschwung?

Gruss,
Genfer


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