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 Betreff des Beitrags: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 01.10.2013, 09:59 
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Man hat mir gestern zwei Kameras geschenkt: eine Minox 35 Gt und eine Nikkormat mit einem riesigen 210 Tele.

Hat jemand Erfahrung mit der Minox? Sie gefällt mir eigentlich ganz gut. Gibt es inzwischen eine Lösung für die Batterien?

Die Nikkormat kommt mir sehr kompliziert vor in der Anwendung. Ich weiß nicht ob ich sie behalten werde. Hat sie irgend einen Vorteil im Vergleich zur Nikon F90 X oder zur Ricoh SLX 500? Es ist auch nur eine Kleinbildkamera. Wenn ich mir was Neues mal besorge, dann eher Mittelformat.
Ein 210 Tele habe ich schon für die Nikon.

LG
Federica

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# 543


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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 02.10.2013, 16:03 

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Beiträge: 9
Hallo,
ich habe 4 LR44 Batterien mit dem abgeschnittenen Vorspann (2 cm hoch)
Dateianhang:
P1140230.JPG
P1140230.JPG [ 156.83 KiB | 8916-mal betrachtet ]
eines Filmes umwickelt und mit Tesa fixiert. So lässt es sich bequem händeln. Ich fotografiere gerne mit der Minox, denn das Objektiv find ich spitze!
Vielleicht hilft dir der Tipp, viele Grüße
Werner


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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 03.10.2013, 00:33 
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Die Nikkormat ist eine rein mechanische Kamera und wurde von Profis zur Zeit der Nikon F gern als Zweitgehäuse genutzt. Im vergleicht zur FM, FM2, FE, FE2 usw ist die Nikkormat wirklich stabil und nicht so ein Blechding.

den Unterschied zur F90x wirst du wissen wenn die Elektronik den Geist auf gibt. Das wird sie zwangsläufig irgendwann tun. Das einzig komplizierte an der Nikkormat ist das Objektiv wechseln. Zumindestens bei den alten Modellen. Objektiv auf 5,6 einstellen und an die Kamera befestigen, Dann den Blendenring einmal ganz nach links und ganz nach rechts drehen und das war es auch schon. Licht messen - Blende einstellen - Zeit einstellen - das war's. Fotografie reduziert auf das wesentliche.

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Viele Grüße
Holger


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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 03.10.2013, 10:09 
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@wejo:
danke für den Tipp. Aber in dieser Minox ist schon ein Adapter. Den werde ich benutzen müssen. Der Originaldeckel war nicht dabei.
Ich habe den Adapter mit 4 SR44 Knopfbatterien gefüllt.

Dateianhang:
DSC_0206.jpg
DSC_0206.jpg [ 42.28 KiB | 8881-mal betrachtet ]


Es hat was kurz aufgeleuchtet. Ich glaube es war das Licht vom Selbstauslöser. Dann ist es ausgegangen. Beim Batterietest ist die Nadel nicht hochgegangen.
Ich bin gestern sogar ins Geschäft gegangen (DIMAS, ein sehr schönes Geschäft für Analogfotografen in Freiburg). Der Mann hat die Batterien geprüft. Die Spannung war von 5,3. Er hat sie wieder rausgenommen, wieder eingesetzt. Beim Batterietest wieder keine Reaktion aber der Belichtungsmesser funktionierte.
Ich bin nach Hause gegangen und habe in die Minox einen Film eingelegt und wollte mein erstes Foto damit machen.
Der Belichtungsmesser ging wieder nicht.
Kann ich irgendwas noch selber machen? Oder gibt es nur die Alternative: aufgeben oder eine teure Reparatur? oder andere Batterien probieren, aber welche?

@Lesitzki
Die Vorteile einer rein mechanischen Kamera sind mit schon klar. Aber die habe ich auch bei der Ricoh. Hat die Nikkormat einen Vorteil gegenüber der Ricoh?

Auf jeden Fall vielen Dank an Euch beide
Gruß
Federica

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# 543


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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 03.10.2013, 10:57 

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Ein paar Worte zur Minox:
Ich nutze meine sehr gerne. Es ist aber auch ein Kompromiss. Das Objektiv ist ordentlich, aber eben keine moderne Hochleistungsoptik. Dafür ist sie unschlagbar kompakt für das Filmformat. Wenn du den Film sorgfältig entwickelst, gibt es keine Probleme mit der Auflösung.

Zur Batterie: Ich habe einen Minox Adapter für die C. Der passt in die GT.

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Vergütete Linsen, Verschlüsse und Zoomobjektive werden eine kurzlebige Modeerscheinung bleiben und bald wieder in der Versenkung verschwinden


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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 03.10.2013, 11:39 
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str808 hat geschrieben:

Zur Batterie: Ich habe einen Minox Adapter für die C. Der passt in die GT.


Hallo Stefan,
Was für Batterien nimmst Du?
LG
Federica

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# 543


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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 03.10.2013, 22:15 
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Wohnort: Hattingen
Federica hat geschrieben:
@Lesitzki
Die Vorteile einer rein mechanischen Kamera sind mit schon klar. Aber die habe ich auch bei der Ricoh. Hat die Nikkormat einen Vorteil gegenüber der Ricoh?


Wenn du das gleiche Bild mit der Nikkormat und der Ricoh machen würdest dann würde man keinen Unterschied sehen womit das Bild gemacht worden ist. Der Unterschied ist - in gewissen Kreisen hast du mit der Nikkormat ein besseres Image. Sonst sehe ich kein Unterschied. Ein Feinmechaniker, der die beiden zerlegt hat kann sicher mehr dazu sagen. Ich würde sie nicht verkaufen - lohnt nicht. Lass sie liegen bis die Ricoh aufgibt.

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Viele Grüße
Holger


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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 04.10.2013, 10:51 

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Hallo Federica,

Du schreibst: "Die Spannung war von 5,3. Er hat sie wieder rausgenommen, wieder eingesetzt. Beim Batterietest wieder keine Reaktion aber der Belichtungsmesser funktionierte." Aber die Originalbatterie V27PX (ein Quecki) hat 5,6 V. Ob es daran liegen kann? :?:
Werner


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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 04.10.2013, 10:57 
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Beiträge: 1036
wejo hat geschrieben:
Hallo Federica,

Du schreibst: "Die Spannung war von 5,3. Er hat sie wieder rausgenommen, wieder eingesetzt. Beim Batterietest wieder keine Reaktion aber der Belichtungsmesser funktionierte." Aber die Originalbatterie V27PX (ein Quecki) hat 5,6 V. Ob es daran liegen kann? :?:
Werner


Hallo Werner,
ja. Ich glaube, das war das Problem. Ich habe dann zwei Lithiumbatterien à 3 V eingesetzt und plötzlich ging der Belichtungsmesser. Ich habe gestern den Tag der Deutschen Einheit dazu genutzt um einen ersten Film mit der Minox zu verknipsen. Ich werde ihn an diesem Wochenende entwickeln. Bin gespannt!
LG
Federica

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# 543


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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 04.10.2013, 11:04 
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Lesitzki hat geschrieben:
Wenn du das gleiche Bild mit der Nikkormat und der Ricoh machen würdest dann würde man keinen Unterschied sehen womit das Bild gemacht worden ist. Der Unterschied ist - in gewissen Kreisen hast du mit der Nikkormat ein besseres Image. Sonst sehe ich kein Unterschied. .


O je. Nein. Also die Frage, ob ich in gewissen Kreisen mit einer bestimmten Kamera punkten kann, gehört nicht wirklich auf Platz 1 in meiner Prioritätenliste... Beim Fotografieren zählt für mich persönlich nur, ob ich das, was ich mit einem Bild sagen möchte mit einem bestimmten Gerät auch sagen kann so wie ich es mir vorstelle (deswegen fotografiere ich nicht digital).

Aber wenn - was das Ergebnis betrifft - es keinen Unterschied macht, ob ich mit der Ricoh oder mit der Nikkormat fotografiert habe, hast Du mir schon geholfen. Vielen Dank.
LG
Federica

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# 543


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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 08.10.2013, 12:54 

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Federica hat geschrieben:
str808 hat geschrieben:

Zur Batterie: Ich habe einen Minox Adapter für die C. Der passt in die GT.


Hallo Stefan,
Was für Batterien nimmst Du?
LG
Federica


In meiner sind vier LR43H. Die SR44 sollte aber eigentlich die geeignetere Batterie sein.
Ich denke, Deine sind schlicht leer: 4*1,55V = 6,2V. Bei Silberoxidzellen ist alles unter der Nennspannung defekt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 08.10.2013, 13:58 
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str808 hat geschrieben:
In meiner sind vier LR43H. Die SR44 sollte aber eigentlich die geeignetere Batterie sein.
Ich denke, Deine sind schlicht leer: 4*1,55V = 6,2V. Bei Silberoxidzellen ist alles unter der Nennspannung defekt.


Die SR 44 waren neu, direkt aus der Packung! Also leer sollten sie eigentlich nicht gewesen sein. Aber man weiß nie...
Mit den zwei Lithium Batterien habe ich allerdings fotografieren können. Hier ist ein Bild aus meinem ersten Film. Mit der Kamera bin ich eigentlich recht zufrieden.

Die Nikkormat lasse ich mir demnächst erklären.

Gruß
Federica
Dateianhang:
Friedhofskanne.kl..jpg
Friedhofskanne.kl..jpg [ 162.04 KiB | 8740-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 19.10.2013, 10:52 
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Alte Kameras haben das Problem der Oxidation im und hinter dem Batterieschacht. Schon lange nutze ich den Spray Kontakt 2000. Einsprühen und 30 Min einwirken lassen und fast immer funktionierts dann mit den Batterien.

Inzwischen habe ich 3 Minox. Mit der ersten habe ich wider Erwarten sehr gute Ergebnisse erzielt und so sind ein paar Reserven dazugekommen. Hätte ich nicht für möglich gehalten! Sie sind halt echte " immer dabei " und aufpassen, daß man das filigrane Plastikgestänge nicht kaputt macht.

VG


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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 11.12.2013, 11:12 
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Ich habe noch eine Frage zur Minox:
Kann man damit Nachtaufnahmen machen? Mit Stativ oder stabiler Unterlage?
Wie würde das gehen was die Einstellungen betrifft?

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 Betreff des Beitrags: Re: Minox 35 GT und Nikkormat
BeitragVerfasst: 14.12.2013, 11:29 
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Hallo,

soweit ich weiss, kann die Zeitautomatik der Minox bis zu 30 s lang belichten, außerdem steht ein Selbstauslöser und ein Drahtauslöseranschluss zum erschütterungsfreien Auslösen (vom Stativ aus) zur Wahl - die Grundvoraussetzungen sind also gegeben.
Wie schwierig es ist, Nachtaufnahmen richtig zu belichten, zeigt dieser Artikel
http://www.fotolaborinfo.de/foto/nachtaufnahmen.htm
Hauptsächlich geht es darum, dass man i.d.R. mit riesigen Kontrasten zu kämpfen hat und sich für ein Motivteil entscheiden muss, der Rest ist dann entweder schwarz oder extrem hell.
Meistens läuft es dann darauf hinaus, die Belichtungsautomatik seiner Kamera zu manipulieren und zwar eher zu einer reichlicheren Belichtung. Bei der Minox gibt es dazu einen Gegenlichtschalter, der bringt schon einmal eine Blendenstufe plus. Außerdem kann man die ASA-Einstellung verändern, z.B. von 100 ASA auf 25 ASA, das würde dann noch einmal zwei Blendenstufen Überbelichtung bringen.
Mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Einstellungen sind übrigens eine gute Idee.

Meistens ist man geneigt, bei Nachtaufnahmen die größte Blende zu nehmen, "weil es eben dunkel ist". Kommen aber Lichtquellen wie z.B. Scheinwerfer oder Lampen ins Bild, haben selbst gute Objektive bei Offenblende mit Überstrahlungen zu kämpfen. Wenn man die nicht möchte, bzw. reduzieren will, würde ich, falls es möglich ist, abblenden. Bei der Minox würde ich Blende 5,6 vorschlagen.

Bei Nachtaufnahmen denke ich im Moment an die Lichterketten vom Weihnachtsmarkt. Sind die gleichmäßig übers Bild verteilt, wird es mit der Belichtung wohl nicht ganz so kritisch ...

Gruß, Jörg


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